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von: Hubertus am: 29.04.2011
Autor(in): Hubertus    |   29. Apr 2011   |    Kategorie: Genusstouren, Tourentipps,

Action pur auf dem Maare-Mosel-Radweg

Bei schönem Wetter zieht es mich mit Freundin & Mountainbike oft und gern zu einem Tagesausflug auf den Maare-Mosel-Radweg von Daun in der Vulkaneifel bis zur Mosel bei Bernkastel- Kues.

Den Reiz dieses besonderen Radweges auf einer ehemaligen Bahnstrecke macht neben seinem Gefälle von fast 290 Metern auf 55 Kilometern die abwechslungsreiche Streckenführung aus. Da geht es in teils rasantem Tempo über Brücken und Viadukte und durch Tunnel hinunter ins Moseltal (mit einem Funkeln in den Augen.)

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Los geht`s: Am Busbahnhof Bernkastel-Kues steigen wir ein in den Regio-Radler mit speziellem Fahrradanhänger, der uns und unsere Räder nach ca. 1,5-stündiger Fahrt am alten Bahnhof in Daun absetzt, der auch den Startpunkt unserer Tour darstellt.

Dieser Bus fährt mehrmals täglich in der Zeit zwischen 1.Mai und  1.November. An Wochenenden und für größere Gruppen empfiehlt sich eine vorherige Platzreservierung: Telefon: 01805-986 986

Nach einer Stärkung bei Kaffee und belegten Brötchen im „Stellwerk“, einem umgebauten Reisezugwagen, beginnen wir unsere Tour. Nach dem Aufsatteln führt die Strecke nach einer leichten Steigung (3 %) über ein 28 Meter hohes Viadukt über die Kreisstadt Daun und leitet uns durch das „Große Schlitzohr“, einem 560 Meter langen, erfrischend kühlen Bahntunnel.

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Weiter geht es nun überwiegend eben. Vorbei am Schalkenmehrener Maar nach Gillenfeld. Jedem, der an diesem Tag mehr als diese Etappe überwiegend flacher Kilometer fahren will, dem sei gesagt: „nimm die Schleifen mit!“ Entlang des Radweges besteht vor allem bis Gillenfeld die Möglichkeit, die Strecke um einige sehenswerte, aber auch anspruchsvolle Schleifen zu bereichern.

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Hinter Gillenfeld bleibt der Radweg flach und führt uns an weiten, duftenden Feldern vorbei. Wir passieren Wallscheid und Laufeld und nähern uns Hasborn. Kurz vor Hasborn wird die Strecke malerisch schön. Sie führt durch einen Buchenwald und nun beginnt ein sanftes Gefälle, welches erst in der Wittlicher Senke enden wird.

Wir haben Hasborn hinter uns gelassen, um am alten Pleiner Bahnhof in einem kleinen Lokal mit gemütlichem Biergarten Rast zu machen. Mit leckeren Gerichten, die dem Radler nicht schwer im Magen liegen. Dazu ein kühles Getränk und wir sind bereit für die nächste Etappe in Richtung Mosel.

Jetzt wird`s spektakulär! Kurz hinter dem Pleiner Bahnhof folgt der 2.Tunnel auf der Strecke: der „Pleiner Tunnel“ mit einer Länge von 585 Metern. Faszinierend: die Architektur aus einer Zeit, in der noch Dampfloks dieses Bauwerk durchschnauften! Direkt im Anschluss fahren wir über das Pleiner Viadukt, das uns in einer Höhe von 31 Metern über das Tal führt und eine grandiose Aussicht ins bewaldete Tal bietet.

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Steil bergab und mit hoher Geschwindigkeit fahren wir durch den 140 Meter langen Unkenstein-Tunnel und den 124 Meter langen Grünewald-Tunnel. Bei allen sind Bewegungsmelder installiert, die bei Einfahrt die Beleuchtung im Inneren einschalten. Vorausgesetzt, die Einfluggeschwindigkeit ist nicht höher als 50 km/h. Andernfalls sitzt der Schrecken sitzt tief, wie berichtet wurde!

Der Radweg führt uns direkt durch die Kreisstadt Wittlich. Wir folgen dem Weg nun parallel zur Kreisstraße bis Platten. Ab hier wird der Radweg wieder ruhiger, führt über Felder und lässt durch die Weinberge die Nähe zur Mosel erkennen. Wer schon länger keine Rast gemacht hat und gerne ein Glas guten Moselwein, eine spritzige Wein- oder Traubensaftschorle und dazu ein zünftiges Winzeressen genießen möchte, der hat ab Platten genügend Möglichkeiten: eine „Radlertankstelle“ (auch als Straußwirtschaft bekannt) folgt der anderen auf dem Radweg, Niemand kommt hier zu kurz!

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Der Maare-Mosel-Radweg endet schließlich in Lieser, ca. 3 km flussaufwärts vor Benkastel-Kues und geht hier in den Mosel-Radweg über: die letzten Kilometer fahren wir unmittelbar am Moselufer entlang.

In Bernkastel-Kues angekommen, steht jedem die Art seiner Belohnung für fleißiges Radeln frei: Ob bei einem leckeren Eisbecher in einer der guten Eisdielen oder bei einem kühlen Getränk.

Mit Blick auf die Mosel kann man den schönen Tag entspannt und zufrieden Revue passieren lassen.

 

Den Maare Mosel Radweg mit Tipps zur Radtour und auch anderen Bahntrassen Radwegen gibts auch online.

 

 

 

 

 





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