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Julian von: am: 22.06.2011
Julian Autor(in):    |   22. Jun 2011   |    Kategorie: Radgeber,

E-Bike mieten, aufsitzen und losfahren: Mit dem Pedelec durch die Pfalz

Während der letzten  Monate hatte ich beinahe jeden Tag mit E- Bikes zu tun- jedoch nur von meinem Schreibtisch aus.  Also entschloss ich mich kurzerhand ein E-Bike zu mieten, um damit einen Tag lang die Pfalz zu erkunden.

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Nachdem klar war, wie die Route verlaufen sollte – auf Anstiege habe ich bei der Planung diesmal keine Rücksicht genommen – musste ich nur noch eine Möglichkeit finden ein Pedelec auszuleihen. Dank dem gut ausgebauten Netz an E-Bike Verleih-Stationen hier in der Pfalz  war das gar kein Problem. Im Fahrradhaus Gaab in Landau- Queichheim konnte ich mir ein Elektrorad für den nächsten Tag reservieren.

Nach einer kurzen Einführung durch den Fachmann konnte die Fahrt beginnen. Ganz unter uns, die Bedienung eines E-Bikes ist nicht wirklich kompliziert. Die wichtigsten Knöpfe sind der Einschaltknopf und die beiden Tasten zur Einstellung der Unterstützungsstufen des Elektromotors: niedrig, mittel, hoch oder auch keine Unterstützung.

Nach einer kurzen Einführung mit 25km/h auf dem Queichtal – Radweg Richtung Pfälzerwald.

Radfahren in der Pfalz: entlang des Queichtal-Radwegs

 

Der erste Abschnitt meiner Tour sollte auf dem Queichtal-Radweg von Landau bis nach Hauenstein führen. Nach einer kleinen Extra-Runde durch Landau – war zwar nicht geplant aber trotzdem sehr schön :-) – sah ich dann das erste Schild des Queichtal-Radwegs. Die Beschilderung ist stellenweise nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Nachdem ich den Radweg erst einmal gefunden hatte, war es jedoch kein Problem  ihm zu folgen.

Vorbei an den letzten Weinstöcken ging es bequem und recht zügig mit dem E-Bike hinein in den Pfälzerwald. Da die Strecke hier noch sehr eben war, konnte ich mühelos die volle Unterstützung des E-Antriebs bis 25 km/h auskosten. Wer schneller fahren möchte, muss stärker in die Pedale treten, denn der Pedelec-Motor unterstützt nur bis zu dieser Geschwindigkeit.

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Das erste Highlight meiner Tour war die Kaiserburg Trifels in Annweiler. Da ich mir noch einiges vorgenommen hatte, habe ich die Festung aber nur aus der Ferne betrachtet und radelte weiter. Nach einigen Kilometern stieß ich in Hauenstein auf die lilafarbenen Logos des Pirminius-Radwegs. Obwohl dieser Radweg auch sehr schön war, bog ich nach wenigen Kilometern auf die  „Pfälzerwald-Tour“ ab. Von Münchweiler bis nach Kaiserlautern bin ich dann den Richtungsschildern mit dem weißen Rad auf grünem Grund gefolgt. Die Pfälzerwald-Tour ist wie der vorhergehende Radweg super ausgeschildert. Dank der HBR Beschilderung kann man sich ganz auf das Radfahren konzentrieren und die Radkarte kann problemlos im Rucksack bleiben.

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Die Energie meines E-Bikes ging langsam zur Neige, aber der Akkuwechsel war auch nicht mehr fern.

Da ich seit Landau fast durchgehend in der höchsten Unterstützungsstufe meines E-Bikes unterwegs war, sah ich auf der Energieanzeige, dass die Power meines Akkus zur Neige ging. In Waldfischbach-Burgalben hatte ich zwar einen Stopp inklusive Akkuwechsel eingeplant, bis dahin waren es jedoch noch einige Kilometer. Obwohl ich mich schon an den angenehmen Elektro-Rückenwind meines Pedelecs gewöhnt hatte, musste ich meine Fahrweise anpassen und  etwas sparsamer mit der noch verbleibenden Energie umgehen. Diese Einsicht kam dann allerdings doch etwas zu spät und ca. 7 Kilometer vor dem Ziel ging mir der Saft aus. Aber kein Grund zur Panik, ein Pedelec ist zwar etwas schwerer aber immer noch ein normales Fahrrad. Die letzten Kilometer bis nach Waldfischbach-Burgalben habe ich dann mit der guten alten Muskelkraft zurückgelegt.

In Waldfischbach-Burgalben gab es dann für mich die verdiente Stärkung und für mein Pedelec einen neuen Akku. Nachdem ich mich gegen einen Pfälzer Saumagen und für eine Pizza Hawaii entschieden hatte, musste ich nur noch die Akku-Wechselstation „Bildungshaus Maria Rosenberg“  finden.  Auf meinem Weg dorthin bereute ich es dann doch ein wenig, dass ich die gesamte Energie meines Akkus aufgebraucht hatte, da es richtig steil bergauf ging. In der Akkuwechselstation angekommen bekam ich problemlos einen neuen Akku, der mit sprichwörtlich zwei Handgriffen montiert war.

Frisch gestärkt und etwas schlauer als zu Beginn meiner Tour, gab ich mich mit der mittleren  Unterstützungsstufe meines Pedelecs zufrieden. Auf dem Rest des Weges durch den idyllischen Pfälzerwald bis nach Kaiserlautern, begegnete mir außer einigen Radfahrern nur noch der ein oder andere verdutzte tierische Beobachter und ich konnte mich voll und ganz auf den schönen Pfälzerwald konzentrieren.

Von  Kaiserslautern mit der Bahn zurück nach  Neustadt an der Weinstraße

Ich hatte mir zu Beginn meiner Tour offen gehalten, ob ich noch dem Barbarossa – Radweg bis nach Grünstadt folgen sollte, der Akkustand meines Pedelecs hätte dies dank meiner sparsameren Fahrweise auf jeden Fall zugelassen (eine Reichweite von ca.60 km ist realistisch). Da die Pfälzerwald-Tour allerdings direkt am Hauptbahnhof in Kaiserslautern endet, habe ich mich dann doch entschlossen einen Zug zu schnappen. Ich konnte mit der Bahn bequem, ohne einen Aufpreis für mein E-Bike zu zahlen, bis nach Neustadt an der Weinstraße fahren.

Das Fahrradhaus Gaab hat freitags bis 18:30 Uhr geöffnet, bis dahin hätte ich es allerdings nicht mehr bis nach Landau geschafft. Es war jedoch problemlos möglich, dass E-Bike einfach Samstagmorgen zurückzugeben.

Wenn Ihr weitere Informationen über die Pfalz und zum Thema E-Bikes sucht schaut doch einfach mal auf www.pfalz.de vorbei.

Viele Grüße aus der Pfalz

Julian





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