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Matthias von: Matthias am: 27.06.2011
Matthias Autor(in): Matthias    |   27. Jun 2011   |    Kategorie: Hunsrück, MTB,

Die Braut war schuld! – Eine MTB-Tour am Idarkopf

 

Den wöchentlichen MTB-Treff verlegten wir an diesen Samstag Nachmittag von Kastellaun nach Sohren. Geplant war eine Einsteiger-Tour mit ca. 40km. So dachte ich mir eine passende Runde aus. Als ich jedoch morgens aus dem Fenster schaute, kam der Frust in mir hoch. “Jedesmal, wenn wir eine Tour organisieren, regnet es. Egal ob im Winter, Sommer, Frühling oder Herbst, einfach jedesmal. Naja, machen wir das Beste draus und warten mal ab, wieviel kommen”.  Dann um 14.00 Uhr kam ein Lächeln über meine Lippen. Immerhin 8 Mitfahrer waren am Start. Für die Umstände schon eine stattliche Zahl.

So fuhren wir los von Sohren an Büchenbeuren vorbei nach Niederweiler, wo eine ungleichmäßige Treppe das erste große Hindernis darstellte.

Weiter gings ein gutes Stück auf dem Ausoniuswanderweg an Niederweiler vorbei zum Forsthaus Hochscheid. Von hier aus führte ein schöner Waldweg zum Meilenstein und dann gings weiter auf einem Teil der Radaktivroute H5 nach Hinzerath.

Ach ja, von wegen es regnet immer. Kurz nach unserem Start in Sohren hörte es auf und es blieb trocken bis zum Schluß.

Kurz hinter Hinzerath erwartete uns ein touristisches Highlight. Die Burgruine Baldenau. Die einzige Wasserburg im Hunsrück, malerisch im Quelltal der Dhron gelegen. Hier gibt es auch eine Wandertraumschleife(mit tollen Trails……).

Zu unserer Überraschung war richtig was los an der Burg. Am Eingang lasen wir das Schil “Achtung Trauung” – nun wussten wir, dass die Leute nicht wegen uns hier waren!

Da passierte es auch…..Ein Mitfahrer war so fasziniert von der Braut, dass er holter die polter in mein Hinterrad rauschte und sich dann fast überschlug. Die ganze Hochzeitsgesellschaft lachte sich kaputt und unser Kollege versank vor Scham fast im Boden.

Nach einer kurzen Pause gings weiter. Ich sagte noch . “Jetzt geht es erstmal bergauf”, was nicht alle so richtig ernst nahmen. Nach und nach zeigte sich aber der “Hügel”, den wir erklimmen sollten, und man hörte mehr und mehr schnaufen und japsen.

Aber des Radfahrers Motto ist ja: Alles, was man hochstrampelt, kann man auch wieder runterbrettern!

Oben angekommen bot sich durch die Wolken leider nicht die ersehnte Aussicht. Bei guten Wetter schaut man hier auf der einen Seite bis zur Grünen Hölle und zur anderen Seite bis ins Pfälzer Bergland.

Am Galgenhügel, den 2 Steinen und am Wanderparkplatz vorbei fuhren wir auf dem Idar-Höhenrücken bis zum Idarkopf-Gipfel 746m ü. NN. Hier gibt es einen hohen Aussichtsturm, der sich bei halbwegs klarem Wetter so richtig lohnt. Fast 360° Rundumsicht.

Anschließend ging es auf wechselndem Terrain beinahe fliegend bergab bis ins Tal zu der Laufersweiler Grillhütte. Sowas macht nach dieser langen Auffahrt richtig Spaß, ist aber leider immer zu kurz.

Über den Kappleifelsen, wieder den Ausoniusweg(diesmal in der anderen Richtung) und dem Sohrener Gedichtepfad fuhren wir zurück ins Hotel.

Das Fazit des heutigen Tages  war: Lieber auf den Weg achten, als die Braut bewundern. So gibt es auch keine blauen Flecken!

Bis bald, Euer Matthias

PS: Im Hunsrück gibt es verschiedene RadAktivRouten, die den Biker locken.

 



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