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Matthias von: Matthias am: 29.06.2011
Matthias Autor(in): Matthias    |   29. Jun 2011   |    Kategorie: Genusstouren, Hunsrück,

Club der Einsamen Herzen – Eine Tour auf dem Hunsrückradweg

 

Donnerstag, heute ist Ruhetag bei uns und ich hab sonst nichts vor. Die Sonne scheint. Auf geht’s, Radlklamotten an und rauf aufs Rad. Vorgenommen habe ich mir eine Tour auf dem neu eröffneten HUNSRÜCKRADWEG. Dieser führt von Saarburg über den Hunsrück nach Bacharach. Also sowas wie eine Transalp light, eine “Transhunsrück” sozusagen. Mit Sicherheit erklimmt man hier mindestens soviel Höhenmeter wie auf der Via Claudia in den legendären Alpen.

Meine Route führt von Sohren in Richtung Weltkulturerbe Mittelrhein nach Bacharach. Schon beim ersten Berg dorfauswärts von Sohren spüre ich meinen besten Radlerfreund, den strammen Rückenwind. Er hilft mir heute ungemein und ich geb mal so richtig Gas. Die erste ernstzunehmende Steigung führt die Serpentinen von Dillendorf nach Kirchberg hinauf, hier befährt man auch die (allerdings wenig befahrenen) Landstrasse. Auf der Höhe angekommen werde ich mit einem tollen Panorama von den Höhenrücken des Idarkopfes, Lützelsoons und des Soonwaldes entschädigt. In Kirchberg kann man sich kulturell, eis- oder getränketechnisch betätigen. Ich fahre aber weiter. Nun geht es erst einmal bergab in Richtung Simmern. Eine kleinere Steigung ist zwischendurch zu bewältigen aber alles nicht so schlimm, mein Freund der Wind schiebt ja mit. In Simmern am Bahnhof musste ich ganz schön suchen, bis ich den kleinen Durchgang mit der Radweg-Beschilderung gefunden hatte. Danach war aber alles wieder gut zu finden und es ging nun weiter bergauf nach Argenthal. Hier auf der Höhe gibt es sowas wie einen 360°Hunsrück-Rundblick. Es lohnt sich einmal stillzuhalten und zu genießen. Immer im Augenschein ist der Höhenzug des Naturparkes Soonwald, dem größten zusammenhängende Waldgebiet der Region. Aber auch Kirchberg mit seinen Türmen, Simmern, die Region um Wiebelsheim und der Kandrich bei Dichtelbach ist zu bewundern. Natürlich auch die vielen Windräder, die bei meinem Kumpel Rückenwind kräftig rudern. Hinter Argenthal gehts erstmal bergab nach Ellern und weiter hügelig nach Rheinböllen. Familien können hier den Tierpark besuchen. Für mich geht es jetzt nur noch die kurze Steigung zur Rheinhöhe hoch und dann wartet eine fliegende Abfahrt zum Vater Rhein, erst nach Niederheimbach und dann noch kurz am Rhein entlang zum Ziel in Bacharach. Ich hab’s geschafft und ich halte Ausschau nach meiner Frau, die mich hier abholt.

Auf dem Nachhauseweg lasse ich die Tour nochmal revue passieren und mir fällt auf: Bis zum Rhein war ich allein auf weiter Flur. Der Hunsrückradweg ist noch ein Geheimtip, aber es lohnt sich. Es geht wellig auf guten Wegen durch eine wunderbare Mittelgebirgslandschaft und nicht umsonst gilt der Hunsrück als Weitsichtparadies.

Bis zur nächsten Tour,

Euer Matthias

 



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1 Kommentar »

  1. Mike — 17. Februar 2012 @ 04:42

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