Artikel suchen nach:

Themen

Archiv

  • 2016 (13)
  • 2015 (12)
  • 2014 (40)
  • 2013 (40)
  • 2012 (83)
  • 2011 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
Nathalie von: am: 5.07.2011
Nathalie Autor(in):    |   5. Jul 2011   |    Kategorie:

Jungfernfahrt mit dem neuen Rennrad

Ich bin unter die Rennradler gegangen. Am 1. Juli kam endlich mein neues und eigenes Rennrad und wie ich finde das schönste Rad auf Mutter Erde 🙂 Das Paket wurde also mit dem gehörigen Stolz ausgepackt und das Gute Stück ins Visier genommen.

 

Große Pakete auspacken macht immer Spaß!

Wir haben uns dann auch recht schnell angefreundet. Am nächsten Tag sollte ja auch schon die große Jungfernfahrt durchgeführt werden. Ich hatte das große Glück einen sehr geduldigen Lehrmeister dabei zu haben. „Danke Jochen!“. Bei etwas wolkigem Himmel sind wir also morgens zur Dreiländerfahrt nach St. Vith (Belgien) aufgebrochen. Die Dreiländerfahrt fand dort am 2. Juli bereits zum 34. Mal statt. Ich sehr freudig erregt, weil ja meine erste „große“ Rennradtour bevorstand, habe auf dem Weg dorthin schon alle Szenarien durchgespielt, falls ich die Strecke doch nicht bewältigen sollte… Bei der Dreiländerfahrt kann man zwischen verschiedenen Anforderungen wählen (75 km, 961 hm; 112 km, 1382 hm und 150 km, 1795 hm).

Ich neige zwar öfter einmal zum Übermut, aber da habe ich doch vorsichtig die 75 km-Strecke gewählt, die knapp 1.000 Höhenmeter haben mich im Vorfeld bereits in Angst und Schrecken versetzt. Die ersten Kilometer hatte ich also genug mit der Schaltung, Sitzposition, Straßenmacken und Atmen zu tun. Danach stellte sich aber eine immer größere Freude über das neue Spielzeug ein. Besonders viel Spaß haben mir die Abfahrten gemacht. Schön in Rennposition vom erkämpften Berg ins Tal schießen. Herrlich!

Die Verpflegung bei der Dreiländerfahrt war auch großartig. Vom leckeren Eifel-Schinken-Brot bis hin zum süßen belgischen Reiskuchen war alles dabei. Vor lauter Gaumenfreuden hat man schon fast den sportlichen Hintergrund vergessen.

Die 75 km habe ich überstanden und auch im Ziel war die Freude über das neue Rad ungebrochen.

Jetzt freue ich mich auf die nächsten Touren, die werden dann aber wohl im Koblenzer-Raum stattfinden. Zum Glück gibt’s da mit Eifel, Hunsrück und Westerwald genügend Möglichkeiten sich auzupowern. Einige Tipps hab ich auch schon auf der Rennrad-Seite von Rheinland-Pfalz gefunden. Da gibt es  19 Tourenempfehlungen des Radherstellers Canyon. Die nächsten Ausfahrten sind also schon in Planung 🙂

Bis bald!

Eure Nathalie



Tags:


5 Kommentare »

  1. Eike — 5. Juli 2011 @ 15:12

    Hallo Nathalie,

    das hört sich großartig an. Ich bin ja „nur“ auf dem Trekkingrad unterwegs. Wo spürt man denn den Unterschied zum Rennrad am meisten? Und, Touren über nicht-asphaltierte Wege sind mit einem Rennrad doch weniger möglich, oder?

    Viele Grüße, Eike

  2. Nathalie — 5. Juli 2011 @ 15:29

    Hallo Eike,

    ich war vorher auch „nur“ mit dem Tourenrad unterwegs und hatte lediglich Erfahrung mit Klick-Schuhen aus dem Spinning-Kurs im Fitness-Studio 🙂 Der Unterschied ist echt Wahnsinn. Hätte nie gedacht, dass ich so einfach die Berge hoch komme. Okay, das ist immer noch anstrengend, aber kein Vergleich zu meinem schweren Tourenrad. Mein Rennrad wiegt etwas mehr als 7 kg und mein Tourenrad 14 kg. Noch dazu bin ich auf dem Rennrad mit Klick-Schuhen unterwegs, auf dem Tourenrad normalerweise nicht, das hilft auch ungemein. So kannst du zu der Tretkraft noch die Ziehkraft ausnutzen. Meine Waden mussten sich allerdings anfänglich an die Belastung gewöhnen. Die Muskelgruppe ist bei mir im normalen Alltag nämlich gar nicht gefordert 😉 Die Straßenverhältnisse in Belgien waren teilweise etwas schlecht, da muss man schon ein bißchen aufpassen. Die dünnen Reifen vom Rennrad sind etwas sensibler als die breiten Tourenreifen. Also keine Schotterpisten fahren, sondern auf der Straße. Das Gute, wenn du mit mehrern Rennradlern unterwegs ist, man macht sich gegenseitig auf Gefahrenstellen aufmerksam. Da kann eigentlich nix passieren. Wenn du die Möglichkeit hast, mal ein Rennrad auszuprobieren, dann solltest du das unbedingt machen.
    Viele Grüße
    nathalie

    PS: Ich halte dich über meine nächsten Touren hier auf dem Laufenden. Ich hoffe das mein Enthusiasmus anhält 😉

  3. Anja — 6. Juli 2011 @ 20:34

    Hallo Nathalie,
    welcome! Kann’s nachvollziehen – ging mir genauso. Vielleicht „trifft“ man sich mal auf einer Trainingsfahrt – Tipps gibt’s hier ja vorab einige bei uns http://www.radwanderland.info/Canyon.5779.0.html. Weiterhin: gute Fahrt mit dem neuen Rad!

  4. Jeanette — 7. Juli 2011 @ 20:47

    Hey Nathalie,

    oh wie schade, jetzt bin aber immer noch neugierig. Wie sieht denn nun das neue Bike aus? Wonach hast du denn Wahl getroffen?

  5. Nathalie — 12. Juli 2011 @ 09:05

    @Anja: Danke für den netten Willkommensgruß! Von den Touren werde ich bestimmt mal die ein und andere ausprobieren.

    @Jeanette: Was ist denn schade??? Also mein Fahrrad habe ich mit einem guten Mix aus Optik und inneren Werten ausgesucht 😉 Es hat einen Carbonrahmen und ist dementsprechend leicht und robust. Schaltung und Bremse waren ebenfalls Auswahlkriterien für mein Rennrad. Blöd ist bei uns Frauen, dass wir kleinere Hände haben und die Bremse da manchmal etwas blöd zu greifen ist. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Super wichtig ist die Rahmenhöhe, da habe ich mich schlau gemacht, wie ich mich richtig ausmessen kann (Schrittlänge, Armlänge, Torsolänge…alles wichtige Größen) und dann habe ich mich umgehört. Ich hatte Glück und das Rad gebraucht bekommen, ist aber wie neu. Ach ja, bei Canyon auf der Seite kannst du z. B. deine Rahmenhöhe ausmessen (www.canyon.com).

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment

Bitte füllen Sie das Captcha aus * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.