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Anja von: am: 11.07.2011
Anja Autor(in):    |   11. Jul 2011   |    Kategorie: Genusstouren, Tourentipps,

Unterwegs im Kuseler Musikantenland

Wir starten gemütlich unsere Radtour auf dem Glan-Blies-Radweg in Ulmet in Richtung Naheland.

Wir haben tolles Wetter, einen gut ausgebauten Radweg, auf dem man sich nicht verfahren kann. Direkt neben dem Radweg verläuft auch die Draisine. Durchaus ist es möglich, hier auch mal umzusteigen und dem Rad (weniger den Radlern :)) eine „Ruhepause“ zu gönnen:

 

Auf der Draisine ist man ohne Gegenverkehr unterwegs: an geraden Tagen geht es von  Staudernheim nach Altenglan, an ungeraden Tagen fahren die Draisinen von Altenglan nach Staudernheim. Starten kann man jeweils auch in Lauterecken.

Wieder auf dem Radweg fahren wir durch verschiedene Ortschaften wie Odenbach, Lauterecken und Meisenheim. Der Weg, ohne großartige Steigungen, verläuft meist parallel zum Glan und lässt einen die Landschaft genießen.

Odenbach, Glan-Blies-Radweg, Pfalz


Meisenheim, Glan-Blies-Radweg, Naheland

Die nächste Radtour von Ulmet aus führt uns Richtung Westen. Steil wird es, wenn man von Ulmet zum Einstieg auf den Römerweg beim Mayweilerhof kommen möchte. Hier nutzen wir zur Überbrückung der Höhenmeter zum Einstieg auf diesen als Rad- und Wanderstrecke gekennzeichten „Römerweg“ lieber einen Shuttleservice des Hotels.
Der meist mit Schotter auf diesem Streckenabschnitt ausgebaute Weg führt größtenteils durch Wald.

Erstes Etappenziel an diesem Tag ist die mehr als 800 Jahre alte Burg Lichtenberg, die nie erorbert oder zerstört wurde.

Burg Lichtenberg, Thallichtenberg, Pfalz

Auf der Burg Lichtenberg gibt es eine Jugendherberge, ein Restaurant, ein Standesamt, das Musikantenlandmuseum und das Urweltmuseum Geoskop, welches die Urgeschichte der letzten 290 Mio Jahre des Pfälzer Berglandes darstellt und erklärt.

Hier in diesem Gebiet der Westpfalz entwickelte sich etwa ab 1830 bis zum 1. Weltkrieg das Wandergewerbe: Die Bewohner der Westpfalz widmeten sich der Darbietung der Musik, verdienten sich hiermit den Lebensunterhalt und zogen durch die Welt. In der Zehntscheune, die das Museum heute beherbergt, werden Notenblätter, Musikinstrumente, Reisesouvenirs uvm. ausgestellt.
Die Abfahrt von Burg Lichtenberg nach Thallichtenberg, um hier auf den Fritz-Wunderlich-Radweg zu kommen, macht Riesenspaß. Der lyrische Tenor Fritz Wunderlich, nach dem der Radweg benannt ist, wurde in Kusel geboren.

Der insgesamt 26 km lange Fritz-Wunderlich-Radweg verläuft von Altenglan bis Freisen auf einer alten Bahnstrecke, über Sandbelag, meist durch schattige Wälder.

Fritz-Wunderlich-Radweg bei Thallichtenberg, Pfalz

Ab Altenglan geht es dann wieder über den Glan-Blies-Radweg Richtung Ulmet, so dass wir in diesen zwei Tagen locker 124 km per Rad und Draisine fahren konnten – inclusive Kultur- und Landschaftsgenuss für Große und Kleine.

🙂





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