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Anja von: am: 17.07.2011
Anja Autor(in):    |   17. Jul 2011   |    Kategorie: Hunsrück, Nahe,

Mit dem Rennrad vom Naheland in den Hunsrück

Die Rennradkilometer, die ich in dieser Saison bereits geschafft habe, sind durchaus ausbaufähig :). Meine „Achtung“ vor Steigungen scheint mich irgendwie auszubremsen. Also muss hier entsprechend daran gearbeitet und trainiert werden.

Wir wählen eine leichte Variante mit Start in Bad Kreuznach und dem Ziel, die Hunsrückhöhen zu erklimmen. Zu Beginn folgen wir auf dem Radweg dem Verlauf des Ellerbachs Richtung Rüdesheim, Weinsheim bis Bockenau – immer mit leichter Steigung. Die ersten 200 Höhenmeter gingen sozusagen en passat durch schattigen Wald.

Vorbei am Campingplatz Bockenauer Schweiz, wo man im „Zum Budche“ auch ganz gut essen können soll (aber wir sind ja noch am Anfang unserer Tour :() wird die Steigung nun spürbarer. Am Ende dieses Radweges in Richtung Allenfeld sind wir dann bei 7% Steigung.

In Allenfeld angekommen geht’s weiter in Richtung Spall mit dem Ziel Münchwald im südlichen Hunsrück, direkt am Soonwald.

Die Tradition des Töpferhandwerks in dieser Gegend ist deutlich. Wir kommen an Töpfereien vorbei, die die traditionell blau-grau dekorierten Töpferwaren anbieten, aber auch Becher und Töpfe in modernen Glasurfarben und einiges mehr an Steinzeug.

Hinter Münchwald fahren wir auf der L230 Richtung Kreershäuschen.

Im südlichen Hunsrück

Da wir heute nur eine kleine Runde machen, drehen wir am Kreershäuschen und fahren Richtung Argenschwang. Die Abfahrt kurz hinter Münchwald bringt richtig viel Spaß 🙂 :).

Vom Hunsrück geht’s wieder bergab ins Naheland

Wir folgen der L239 durch Argenschwang, Dalberg nach Wallhausen. Es gilt, den Blick nicht nur auf die schöne Landschaft, sondern auch auf die Straße zu lenken, da der Belag für Rennräder teilweise suboptimal ist.

In Wallhausen geht es wieder auf den Radweg Richtung Bad Kreuznach. Schon von weitem sieht man über Gutenberg die Burgruine Gutenburg, die auch den Grafen von Sponheim gehörte. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und befindet sich heute in Privatbesitz.

Schließlich kommen wir über Hargesheim wieder in Bad Kreuznach an.

Fazit des heutigen Vormittages:

a. 55 km

b. 550 Höhenmeter

c. 7% Steigung (max.)

 

 





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