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Nathalie von: am: 21.07.2011
Nathalie Autor(in):    |   21. Jul 2011   |    Kategorie: Genusstouren, Hunsrück, Mosel-Saar, Tourentipps,

Schwesternausflug auf dem Rad, Mosel und Hunsrück, wir kommen!

Meine Schwester Ariane und ich machen ca. 2 – 3 Mal im Jahr ein Schwesternwochenende. Ariane und ich verstehen uns ziemlich gut. Also unter Geschwistern ist man ja nicht zimperlich, auch heute können wir uns noch wunderbar gegenseitig aufziehen, balgen und streiten. Wo wir uns meistens einig sind, ist in unserer Paradedisziplin – Essen. Umso wichtiger ist es sich sportlich zu betätigen. Für das Wochenende hatten wir uns also „Genuss“Radfahren vorgenommen. Los ging es morgens ab Winningen an der sonnigen Untermosel (so der Werbeslogan des urigen Winzerdörfchens). Leider hatte ich noch vor Ortsausgang einen Platten und wir mussten den ersten unfreiwilligen Stop beim Fahrradladen am Bahnhof machen, wo das Problem schnell aus dem Weg geschafft wurde.

Die Fahrt durch die Weinberge nach Koblenz war schon super. Ich finde es sowieso immer toll, wenn man das was eine Region auszeichnet, direkt erfahren kann. Und an der Mosel ist das nun mal der allgegenwärtige Wein. Da schmeckt das Glas Moselriesling am Abend auch noch besser, wenn man sieht, wo es herkommt. Ich schweife ab… Also die Fahrt nach Koblenz durch die Weinberge war super beschaulich, der Fluss immer zu unserer Rechten. Das Wetter war für’s Radfahren eigentlich auch optimal. Zwar sehr bewölkt, aber dadurch auch nicht zu heiß.

In Koblenz angekommen, haben wir ein wenig geschummelt. Wir sind mit dem Zug den Rhein rauf bis Boppard und von dort sollte und die Hunsrückbahn (einer der steilsten Eisenbahnstrecken Deutschlands) eigentlich nach Emmelshausen auf den Hunsrück bringen. Leider konnten wir die Superlativ-Bahn nicht für den Aufstieg nutzen, da an dem Tag Schienenersatzverkehr im Einsatz war. Also mit den Rädern in den Bus und mit dem Bus die Serpentinenstraßen rauf. Auch schön (bei der Gelegenheit hab ich schon an meine nächste Rennradtour gedacht… Die Serpentinen machen bestimmt total Spaß auf einer Abfahrt!“)!

Von Emmelshausen war eigentlich geplant den Schinderhannes-Radweg nach Kastellaun zu fahren (ca. 20 km) und von dort den Hunsrück-Mosel-Radweg nach Treis-Karden an die Mosel (noch mal ca. 20 km). Leider haben in Emmelshausen wohl an irgendeiner Stelle nicht richtig aufgepasst und sind dem falschen Radweg gefolgt. Wir haben nach ca. 5 km Fahrt festgestellt, dass wir auf dem Schinderhannes-Untermosel-Radweg (man achte auf die Details!) auf direkter Abfahrt wieder gen Mosel waren. Lust umzudrehen hatten wir aber auch nicht mehr. Also sind wir die 20 km schön meist abwärts mit kleinen Steigungen zwischendurch über den Hunsrück runter nach Burgen an die Mosel gefahren.

Landschaftlich war die Strecke super. Wir hatten den Radweg für uns ganz alleine und die Natur um uns herum auch. Wir sind sogar an einer kleinen Rehherde vorbeigekommen. Bevor ich ein Foto machen konnte, war mein erfreutes „Guck mal da!“ schon raus und die Tiere haben das Weite gesucht. So ein Freudenausruf muss wohl manchmal besser kontrolliert sei 🙂

Über Alken wurden wir dann mit dem ersten schönen Moselausblick von der Höhe belohnt. Danach folgte eine ziemlich steile Abfahrt nach Burgen.

Nachdem wir nun schon mehrere Stunden unterwegs waren und der Genuss ja nicht zu kurz kommen sollte, wollten wir uns in der nächsten Winzerstube die uns zusagte eine kleine Vesper gönnen. Das erstbeste durfte es nicht sein, das zweitbeste auch nicht und so kam es, dass wir die nächsten 10 km nach Löf noch zurückgelegt haben, bis wir dann in einer Weinstube mit Moselblick Halt gemacht haben. Meine Schwester hatte die für sie gefühlt BESTEN Brote ihres Lebens und ich den BESTEN Flammkuchen. Essen macht mit Hunger tatsächlich noch mehr Spass!

Nachdem wir einen kleinen Weinschoppen getrunken haben und gut gegessen hatten, haben wir den Endspurt nach Winningen auf uns genommen. Nochmal knapp 12 km moselabwärts, wieder durch die traumhafte Weinrebenlandschaft und mit dem Fluss zur Rechten.

Ein schöner Schwesterntag war’s gewesen – ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug und ich glaube meine Schwester auch!

Alles Gute!

AriaNathalie (:-) @ Ari, du weißt was gemeint ist!)





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