Nach einem erfolgreichen ersten Spendentag ging es am zweiten Tag in Bad Kreuznach los. Start war um 8:30 Uhr im CarCenter Autohaus, wo unter anderem auch Johann Lafer mit an den Start ging. Die Etappe des zweiten Tages sollte uns zur Mittagszeit auch zu seiner Stromburg in Stromberg führen. Am zweiten Tag waren knapp 120 Hoffnungsradler mit dabei. Die erste Etappe führte uns ins Zentrum des idyllischen Kurstädtchens Bad Kreuznach direkt an die Nahe. Von dort führte uns der Weg nach Bretzenheim, wo wir mit leckerer Riesenpizza im Restaurant Calimero verwöhnt wurden. Nachdem die nächsten Spenden eingesammelt waren ging es weiter über Langenlonsheim die Weinberge empor nach Burg Layen ins Weingut Pieroth. Die Nahe ist eines der kleinsten Weinanbaugebiete – klein aber oho. Viele namhafte Tropfen stammen von hier. Aber das Thema Wein ist heute leider nicht unseres, wir mussten uns noch ein paar Kilometer erarbeiten. Von Burg Layen ging es dann noch mal knackig bergauf mit 11 % Steigung nach Stromberg. 120 Hoffnungsradler fuhren dann zur Mittagszeit bei Johann Lafer in die Stromburg ein. Der erste Regenschauer hatte uns leider auch schon wieder getroffen, so dass wir froh waren, einen alkoholfreien Glühpunsch zur Begrüssung zu bekommen.
Nach einer ordentlichen Stärkung und einem tollen Showprogramm von Chris Benett und Geraldine Olivier ging es dann weiter. Die Beine waren nach dem guten Essen und der Pause ganz schön schwer, aber bei strahlendem Sonnenschein kam man doch schnell wieder in den Tritt rein. Leider hatte die Sonne nur einen kurzen Gastauftritt und kurz vor dem nächsten Stop in Rheinböllen wurde es wieder nass von oben. Nach einem ordentlichen Anstieg vor Rheinböllen war aber allen warm und man konnte sogar schon wieder den nächsten Snack zu sich nehmen
Der Empfang in Rheinböllen war super, so herzlich! Vielen Dank auch an die Kindergartenkinder, ihr habt ganz toll gesungen!
Von Rheinböllen ging es dann leider im strömenden Regen weiter nach Emmelshausen. Die Königsetappe des Tages, insgesamt 26,5 km am Stück mit einigen Hügeln dazwischen und einem guten Durchschnittstempo. Leider habe ich ca. 4 km vor Emmelshausen den rechten Klick des Schuhs verloren, sodass es ziemlich rutschig und anstrengend mit der Mono-Links-Belastung war. Aber Zähne zusammenbeißen und durch. Das Ziel Emmelshausen war ja schließlich fast zum Greifen. Und wenn ich es gar nicht mehr geschafft hätte, dann hätte mir sicher auch ein Mitradler geholfen und mich den Berg hochgeschoben. Das ist nämlich das tolle an der Tour der Hoffnung, die starken Fahrer helfen den etwas Schwächeren! Ich habe mich auch mal im Schieben bei Chris Benett auf gerader Strecke versucht, bin aber leider gescheitert.
Ähnlich, wie in Rheinböllen war der Empfang in Emmelshausen auch wieder sehr herzlich, mit leckerem selbstgebackenem Kuchen und Kaffee. Herrlich! Ich musste mich aber erst mal um meinen rechten Klickschuh kümmern
Nach dem kurzen Spendenstop ging es weiter zur letzten Tagesetappe nach St. Goar. “Von nun an gings bergab” würde Hildegard Knef singen. Auf einer knapp 16 km langen Abfahrt konnte man die schweren Beine etwas hängen lassen, um dann bei der Zieleinfahrt mit Live-Übertragung zur SWR Landesschau gut auzuschauen.
Es waren zwei super tolle Tage. Ein tolles Gruppengefühl, tolle Leute! Bei der VorTour der Hoffnung ist in diesem Jahr die unglaubliche Spendensumme von knapp 230.000 Euro – der Hammer – zusammengekommen!
Vielen lieben Dank an Jürgen Grünwald und sein Team, die auch in diesem Jahr wieder keine Mühen gescheut haben eine großartige VorTour der Hoffnung auf die Beine zu stellen!
Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
Viele Grüße
Nathalie
PS: Hier die Strecke die wir uns erkämpft haben (83 km). Sehr empfehlenswert noch einmal bei schönem Wetter zu wiederholen.






