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Streckenmeister von: am: 20.09.2011
Streckenmeister Autor(in):    |   20. Sep 2011   |    Kategorie: Eifel, Tourentipps,

Auf Wirtschaftswegen durch den Kottenforst

Streckenverlauf:

Bachem – Ahrweiler – Walporzheim – Mayschoß – Kreuzberg – Sahrbachtal – Krälingen – Berg – Hilberath – Altendorf – Flerzheim – Bahnhof Kottenforst – Villip – Fritzdorf – Oeverich – Ringen – Bad Neuenahr – Bachem

Da es sich um einen Rundkurs handelt, ist der Einstieg an jeder Stelle möglich.

Das schöne Wetter habe ich heute genutzt um noch einmal bei angenehmen Temperaturen mit dem Rennrad eine kleine Runde vom Ahrtal über das Sahrbachtal zum Kottenforst zu machen.

Altes Mühlrad in Ahrweiler

Mein Startort liegt im Bad Neuenahrer Ortsteil Bachem. Vom kostenlosen Parkplatz führt der Weg mich zuerst durch den Ortsteil Ahrweiler und dann ins Ahrtal.

Der Kaiserstuhl am Hotel Zum Sänger an der Ahr

Die Fahrt geht vorbei an der Bunten Kuh dem Kaiserstuhl und dem Hotel Zum Sänger an der Ahr. In Mayschoß schaue ich mir kurz die älteste Winzergenossenschaft Deutschlands an.

Weinkeller der Winzergenossenschaft in Mayschoß

Am 20.12.1868 wurde nach einstimmiger Verabschiedung der Statuten der Mayschosser Winzerverein gegründet. 1869 erfolgte dann unter dem Schutz des Vereins-Gesetzes von Norddeutschland die Eintragung des Vereins unter dem Namen „Winzer Verein zu Mayschoß – Eingetragene Genossenschaft“ in das Handels- und Genossenschaftsregister in Koblenz. Aus den zu Beginn 18 Mitgliedern der Genossenschaft wurden im Laufe der Zeit schnell mehr, so das im Jahr 1881 schon 141 Mitglieder gezählt werden konnten. Ein Teil dieser Mitglieder hatte in der Zwischenzeit den ersten Kellergang unseres Gewölbekellers im Jahre 1873 errichtet. 1888 und 1889 wurde dann der zweite und größte Kellergang zur Fasslagerung erbaut.

Vorbei am Hotel Lochmühle geht es kurz aber knackig durch den Durchbruch bei Laach.

Durchbruch bei Laach

Weiter geht es über Altenahr und Kreuzberg ins Sahrbachtal.

Serpentinen hinauf nach Krälingen

Nach wenigen Kilometern verlasse ich das Tal und der einzige richtige Anstieg steht für heute auf dem Programm. Die nächsten ca. 12 km geht es mehr oder weniger bergauf. Ich versuche mir, von Serpentine zu Serpentine, den Anstieg klein zu reden. Hinter der Ortschaft Berg habe ich es fast geschafft. 

Von nun an geht es erst einmal hinter Hilberath in rasender Fahrt zur Burg Altendorf.

Burg Altendorf

Danach führt mich der Streckenverlauf über Wirtschaftswege vorbei an Meckenheim zum Bahnhof Kottenforst.

Bahnhof Kottenforst

Obwohl ich das erste Mal vor dem Bahnhof stehe, habe ich das Gefühl, irgendwie kommt mir dieser Bahnhof sehr bekannt vor. Und dann fällt es mir wieder ein. Fast alle Modelleisenbahner haben den Bahnhof Kottenforst als Bausatz auf ihrer Modelleisenbahnanlage stehen.

 Ich setze meine Fahrt fort und befinde mich in der grünen Lunge der Stadt Bonn – Bad Godesberg, dem Kottenfort.

Der Kottenforst

Der Kottenforst ist ein ca. 4.000 Hektar großes Waldgebiet im Naturpark Rheinland südlich und westlich von Bonn. Es liegt auf einer Hochebene von etwa 150 bis 180 m ü. NN, der sog. Ville, die nach Osten zum Rheintal steil abfällt, hingegen nach Westen zur Swist relativ flach ausläuft. Der Kottenforst teilt sich auf in einen südöstlichen Teil zwischen Meckenheim, Bad Godesberg und Bonn sowie einen nordwestlichen Teil zwischen Heimerzheim, Buschhoven und Alfter. Der Kottenforst blickt auf eine mehr als 1000jährige Geschichte zurück, in deren Verlauf er mehrere Male fast zerstört worden wäre. Heute findet der man ein mit Liebe und Sorgfalt gepflegtes Naherholungsgebiet vor, in dem es immer Neues zu entdecken gibt, egal wie oft man schon da war. Quelle: Wikipedia

Am Forsthaus in Villip verlasse ich den Kottenforst und bewege mich wieder auf der Strasse in Richtung Fritzdorf. Über Oeverich geht es nach Ringen um den letzten kleinen Anstieg für heute zu meistern. Danach geht es noch einmal in rasender Fahrt hinunter nach Bad Neuenahr zum Startpunkt in Bachem, wo meine Tour endet. Heute stehen 69 km und 618 Höhenmeter auf dem Tacho.

Viel Spaß beim nachfahren der Tour als GPX-Track, wünscht Euch,

Euer Streckenmeister





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