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Anja von: am: 13.11.2011
Anja Autor(in):    |   13. Nov 2011   |    Kategorie: Eifel, Genusstouren, Mosel-Saar,

Auf den Spuren von Attila

Auf den Spuren von Attila bewegen wir uns nur ca auf 5 km auf dieser insgesamt 47 km langen Rundtour, die zu fast jeder Jahreszeit zu fahren ist. Wir absolvierten sie im Frühsommer und jetzt im Herbst.

Wir starten in Kobern-Gondorf, einem Weinort an der Untermosel. Der ein oder andere kennt bestimmt die Weinlagen wie Koberner Schloßberg oder Gondorfer Fuchshöhle. Die Tour führt moselaufwärts und wir passieren einen Teil der weitläufigen Anlage von Schloss Liebig:

Schloß Liebig am Moselradweg in Kobern-Gondorf

Beim Ausbau der Bundesstraße 1971 wurde diese Anlage durchschnitten.

Unser Weg führt immer an der Mosel entlang – vorbei an den Moselorten Lehmen, Kattenes und Löf nach Hatzenport. Von Löf aus hat man einen tollen Blick auf die, sich seit 1973 in Privatbesitz befindliche, Burg Thurant, welche auf einem breiten Bergsporn über Alken thront.

Burg Thurant an der Mosel (Alken)

In Hatzenport gilt es, nicht die Abzweigung nach rechts in das Schrumpfbachtal zu übersehen!

Der Chronist Bücher aus Münstermaifeld führt den Namen für dieses Tal auf eine Schlacht mit den Hunnen (Attila, 450 n. Chr.) zurück. Die Zahl der Soldaten war nach verlorener Schlacht stark geschrumpft. Doch trotz dieser Dezimierung haben sie den Feind nochmals angegriffen und besiegt.

Dass in diesem kleinen Tal des Schrumpferbaches ganze 15 Mühlen stehen, lässt sich beim Durchfahren nicht vermuten.

Der Weg führt gemächlich bergan, leicht zu schaffen.

Durch das idyllische Schrumpftal

 Im Herzen des Schrumpftales liegt die Walkmühle, welche auch Ferienwohnungen zur Verfügung stellt.

Walkmühle im Herzen des Schrumpftals

Dieser Weg ist abseits von stark befahrenen Straßen, dennoch findet das ein oder andere Auto den Weg durch’s Schrumpfbachtal.

Voraus – das Schrumpftal!


Durch's Schrumpftal - kaum Autoverkehr

Durch’s Schrumpftal – kaum Autoverkehr


Eine der 15 Mühlen im Schrumpftal

 Nach ca 8 km durch das Schrumpfbachtal führt der weitere Weg von Metternich nach Münstermaifeld.

Von Metternich nach Münstermaifeld

Bereits von weitem sieht man die Türme der gotischen Stiftskirche von Münstermaifeld.

Münstermaifeld

Das Maifeld ist seit jeher ein fruchbares Ackerland und wurde daher auch bereits sehr früh besiedelt, wie auch archäologische Funde aus der Steinzeit und später auch der Kelten belegen.

Blick von Münstermaifeld ins Maifeld

Direkt bei Münstermaifeld führt uns der Weg nach links auf den Maifeld-Radweg. Dieser 28 km lange Radweg zwischen Münstermaifeld und Ochtendung führt über eine alte Bahntrasse und ist gut ausgebaut.

Start des Maifeld-Radweges bei Münstermaifeld


Auf dem Maifeld-Radweg

Auf diesen „Bahntrassen-Radwegen“ kann man es richtig gut rollen lassen. Diese haben meist nur geringe Steigungen und sind durchgängig asphaltiert.

In Polch machen wir Rast am „alten Bahnhof“. Hier im Biergarten tummeln sich i.d.R. Radfahrer, Inlineskater uvm.

Alter Bahnhof am Maifeld-Radweg in Polch

Bis Ochtendung rollt’s durchweg richtig gut und schnell. Nach insgesamt nun 38 km führt der Weg hinter Ochtendung nochmal steil bergan, bevor wir über die – nun stärker befahrene (!) – Landstraße wieder ins Moseltal hinunter rollen. Wir kommen nach 47 km wieder am Ausgangspunkt in Kobern-Gondorf  an der Mosel an.

An der Untermosel

Eine nette kleine Rundtour zum warm werden bzw. zum Einstieg.

Wer die Tour mal nachfahren möchte – hier die Daten: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=fxnbdeotukqinvrw

VIEL SPASS! Lasst uns wissen, wie sie Euch gefallen hat!





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