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Marcel von: am: 7.12.2011
Marcel Autor(in):    |   7. Dez 2011   |    Kategorie: MTB, Radgeber,

Rennrad, MTB oder Trekkingbike?

Die sportlicheren Zweiradliebhaber, die Sommertags eher mit dem Rennrad unterwegs sind, stehen gerade in der jetzigen Jahreszeit häufig vor einem Interessenkonflikt.

Natürlich möchte man bei trockener Straße und Sonnenschein am liebsten auf das Lieblingssportgerät steigen – und viele rennradaffine Menschen tun das auch – aber der Gebrauch der in der Überschrift alternativ aufgeführten Vehikel hat auch seinen Reiz und seine Vorteile.

Klar ist zunächst einmal, dass es sicher einige Spezis gibt, die ein Sommer- und ein Winterrennrad haben. Das eine leicht und mit den edelsten Anbauteilen versehen, das andere unter Umständen aus „alten“ Rädern zusammengebaut und mit robusteren Vorder- und Hinterrädern versehen (diese Kombo aus Vorder- und Hinterrad nennt man übrigens Laufräder – nicht zu verwechseln mit dem gleichlautenden Gefährt für Kleinkinder!!).Manchmal sind diese sogar mit Schutzblechen versehen, denn dass es im Herbst/Winter immer so trocken ist wie in diesem Jahr kann ja niemand auf Dauer erwarten, so schön es auch war!

Für’s Rennrad spricht somit die gleiche Sitzposition, bei der keine Umstellung erforderlich ist und das Gefühl, dass es „wie immer“ ist – oder eben nur fast, denn der Windchill ist bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 30 km/h schon ein limitierender Faktor.

Je nach Außentemperatur bekommt man spätestens nach 2 Stunden ziemlich kalte Füße – trotz Schutz durch Überschuhe und Ähnlichem.

Ich persönlich fahre sobald sich die Temperaturen in den einstelligen Bereich verziehen viel lieber mit dem Mountainbike (MTB), denn alleine durch die dicken Reifen ist man weniger schnell unterwegs. Wenn es dann mal zum warmwerden oder abkürzen Offroad geht, hat man viel bessere Möglichkeiten als auf dem Rennrad. Auch der oftmals prophylaktisch gestreute Split auf Straßen und Radwegen macht den dicken Socken auf dem MTB viel weniger aus, als den schmaleren und dünneren Rennreifen – obwohl es auch dort durchaus dickere Varianten mit mehr Pannenschutz und gleichsam guten Rollwiderstandswerten gibt.

Wer 3 Stunden unterwegs ist, ist aber immer 180 Minuten auf dem Rad und die gefahrene Kilometerzahl sollte auch für den sportlich Ambitionierten im Hintergrund stehen. Außerdem schult das „Offroaden“ die Fahrtechnik und man ist eben eher mit sich und Mutter Natur alleine – es sei denn man fährt am Sonntagnachmittag zwischen den Kinderwagen und Spaziergängern durch den Stadtpark…wenn möglich bitte vermeiden, das ist besser für alle!

Die „Zwischenvariante“ ist das Trekkingbike, das oftmals noch die Gepäckmitnahme möglich macht aber im Vergleich zum MTB nicht ein so großes Übersetzungsspektrum bereit hält und somit ganz steile (und wunderbar einsame!) Wege auch wegen der weniger griffigen Bereifung ausschließt. Das MTB kann meines Erachtens im Winter, wenn’s kalt ist, mehr – außer schnell, aber es ist ja Winter, da sollten wir doch alle etwas langsamer machen, oder?

Gute Fahrt womit auch immer und allen MTB’lern sei gesagt:

Bleibt auf den Wegen und lasst Platz für die Wanderer – übrigens, liebe WanderWunderer (siehe WanderWunder Rheinland-Pfalz) :

Das gilt auch für euch! Auf eine friedliche winterliche Kohabitation in Rheinland Pfalz und sonst wo!



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