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Kulturistikerin von: am: 30.07.2012
Kulturistikerin Autor(in):    |   30. Jul 2012   |    Kategorie: Genusstouren, Radwege, Regionen, Romantischer Rhein, Tourentipps,

Radtour zu den romantischen Fünf am Mittelrhein

Im April (ja, es ist schon etwas her…) machten wir uns auf, die fünf Städte im Herzen des Welterbes Oberes Mittelrheintal zu erradeln. Wir starteten unsere Tour in Oberwesel, der Stadt der Türme und des Weines. Da wir in erster Linie radfahren wollten, verschoben wir die Besichtigung des mittelalterlichen Städtchens mitsamt begehbarer Stadtmauer, Liebfrauenkirche, Martinskirche, Schönburg,… auf unsere Rückankunft. Erstmal sollte ein wenig Strecke gemacht werden!

Der sagenumwobene Loreleyfelsen bei St. Goar

Der sagenumwobene Loreleyfelsen bei St. Goar

Als erstes zog es uns Richtung Norden, vorbei am sagenumwobenen Loreleyfelsen, in die Nachbarstadt St. Goar. Hier bot sich ein Abstecher rauf auf Burg Rheinfels, eine der größten Burgruinen am Rhein, an.

Die Loreley VI verkehrt zwischen St. Goar und St. Goarshausen

Weiter ging’s auf direktem Weg mit der Loreley VI (darüber, warum das so nah bei der Loreley schon die sechste Fähre ist die da fährt, machen wir uns jetzt mal keine Gedanken…) auf die andere Rheinseite nach St. Goarshausen. Mit etwas mehr Zeit im Gepäck könnte man hier entweder mit dem Shuttle-Bus oder zu Fuß über den Treppenweg den Loreley-Felsen erklimmen und bei der Gelegenheit auch das Loreley-Besucherzentrum besichtigen.

Wir wollten aber weiter nach Kaub. Dabei führt der Rheinradweg natürlich direkt am Loreley-Felsen vorbei, der von der Nähe betrachtet besonders imposant aussieht:

Der Loreleyfelsen von ganz nah

In der Blücherstadt angekommen, nahmen wir uns die Zeit für einen ausgiebigen Stadtbummel. Der historische Stadtkern hat allerlei reizvolle Architektur zu bieten. Und auch eine zum Teil begehbare Stadtmauer. Diese ist besonders raffiniert, da die Häuser direkt dran gebaut sind und man den Anwohnern daher unmittelbar vor der Haustür entlang läuft. Was die dort wohnenden Kauber davon halten, weiß man allerdings nicht…

Mittelalterliche Architektur in Kaub

Beim weiteren Spaziergang kam uns die „plötzlich auftauchende“ Rheinsteig-Jugendherberge fast wie eine Erscheinung vor. So ein modernes Gebäude in Mitten der, ja reizvollen aber mitunter auch ziemlich heruntergekommenen, Häuserschar! Es fügt sich jedoch wunderbar ein und macht einfach richtig was her!

So langsam drängte aber die Zeit – wir wollten uns schließlich auch noch Bacharach anschauen. Also wieder auf die Drahtesel und los geht’s!

Wir waren trotz allem tapfer und nahmen noch nicht die erstmögliche Fähre, sondern fuhren noch bis Lorch, von wo aus wir nach Niederheimbach übersetzten.

Blick von der Fähre Lorch-Niederheimbach Richtung Süden

Nun aber schnell nach Bacharach – der Himmel zog sich schon gefährlich zu…

Noch war es trocken, als wir in dem mittelalterlichen Städtchen ankamen. In guter Hoffnung, dass dies auch noch eine Weile so bleiben würde, stellten wir die Räder am Eingang zum Malerwinkel ab und machten uns von dort aus zu Fuß Richtung Wernerkapelle auf.

Wernerkapelle in Bacharach

Im wolkenverhangenen Abendlicht sahen die Ruine und der Blick über die Stadt besonders romantisch aus. Wir konnten uns lange nicht losreißen, bis es schließlich doch anfing. Schnell packten wir unsere Sachen und flüchteten vor dem Regen nach Hause. (Wie schnell man mit Regenwolken im Nacken doch fahren kann… ;-))

Über den Dächern von Bacharach

Wieder in Oberwesel angekommen verschoben wir die begehbare Stadtmauer auf die Trockenzeit und ließen stattdessen bei einem Glas Oberweseler Wein den Tag ganz gemütlich ausklingen.





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