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Jörn von: am: 5.11.2012
Jörn Autor(in):    |   5. Nov 2012   |    Kategorie: Genusstouren, Tourentipps,

Moin, so sagen wir hier in Hamburg…

… ich bin neu hier und möchte mich erst einmal kurz vorstellen.

Mein Name ist Jörn Jung, als “echter Hamburger Jung” 1958 in Hamburg geboren und aufgewachsen, kenne ich mich in der Stadt bestens aus. 

Radfahren ist für mich Freiheit, Alltag, Freizeit, Sport und Weltanschauung. Und ab und zu auch Stress.

Hin und wieder tausche ich die “Freiheit” des Rades mit der komfortablen Enge des Autos. Und ärgere mich fast immer sofort über Staus, fehlende Parkplätze aber auch über rücksichtslose Radfahrer. 

Seit neun Jahren bin ich in Hamburg mit dem Fahrradtaxi unterwegs. In dieser Zeit konnte ich erste Erfahrungen als Gästeführer sammeln. Mittlerweile habe ich mich intensiv mit der Stadtentwicklung beschäftigt. 
Zur Zeit bin ich als Fahrrad-Guide in Hamburg unterwegs, und biete geführte Fahrrad-Touren in Hamburg an.
 
Meine Saison als Fahrrad-Guide  neigt sich nun langsam dem Ende entgegen. Das bedeutet aber auch mehr Zeit für mich und meine eigenen Touren. Bei den Streifzügen durch die Stadt, lässt sich auch immer etwas neues entdecken, was ich dann oftmals bei den geführten Touren einbringen kann.

Ein bisschen „Dänemark Feeling“ kam bei der gestriegen Tour durch die Hamburger Stadtteile, den Vier-und Marschenlande, Billwerder und Lohbrügge auf. 

Die Tour begann und endete an den Hamburger Landungsbrücken. Zunächst fuhr ich auf der Promenade immer entlang der Speicherstadt bis zu den Deichtorhallen. Hier sieht man ihn auch schon, den High Flyer.

Der High Flyer Hamburg gehört zu den weltweit größten Fesselballons. In 150 Meter Höhe erleben bis zu 30 Personen einen atemberaubenden Blick auf Alster, Hafen und Hamburgs City.Eine Fahrt dauert ca. 15 min gefahren wird alle Viertelstunde (bei Fahrwetter).Fahrten tgl. 10.20 bis 22.00 Uhr. Erster Aufstieg des Piloten zum Wettertest um 10.00 Uhr, letzte Fahrt 21.40 Uhr. (Fahrten wetterabhängig)Preise: Erw.: 15.00 €, Kinder, Jugendl. Behinderte, Schüler und Studenten zahlen 10.00 €

High Flyer Hamburg

 

High Flyer Hamburg

Weiter ging es dann über die Elbbrücken zur „Wasserkunstinsel Kaltehofe“. 

“Wasserkunst” war bis 1924 die Bezeichnung für Wasserwerke bzw. Wasserversorgungsanlagen. Fast 100 Jahre bis 1964 wurde Hamburgs Innenstadt mit Wasser aus Kaltehofe beliefert. 1990 wurde das Werk geschlossen. Das Werk war durch die Müllverbrennungsanlage und dem Chemiekonzern Böhringer gefährdet.

Brunnenhäuschen

 

Schieberhäuschen/Vorfilterbecken

Verlässt man dann die Halbinsel Kaltehofe, befindet man sich auch schon in Hamburgs Kornkammer, den Vier-Marschenlanden. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zu den Boberger Dünen.

Blick über die Boberger Düne

Die Boberger Dünen sind Hamburgs einzige Wanderdüne mit wunderschöner Heidelandschaft. Eine kleine Rund-tour überwiegend auf Radwegen, teils asphaltiert, teils unbefestigt, ging es durch eines der interessantesten Naturschutzgebiete Hamburgs. In den angrenzenden Gebieten ist das Naturschutzgebiet Rückzugsgebiet für seltene Insekten, Kleintiere und Pflanzen.

Boberger Düne

 

Da kommt Dänemark Feeling auf.

Zum Abschluss der Tour gab es dann noch einmal eine kleine Runde  in den Vier-und Marschenlande. Danach ging es dann zurück zu den Landungsbrücken.

Fazit: Bei bestem Herbstwetter eine wunderschöne Tour, nicht weit von der City entfernt. Immerhin kamen so doch noch 43 km zusammen.

www.fahrradtour-hamburg.de

 http://www.gpsies.com/map.do?fileId=awbobtnookanaptj

GPSies - Boberger Düne

 

 

 





2 Kommentare »

  1. Jan — 27. März 2016 @ 16:14

    Moin,

    das halbrunde Häuschen sieht ja interessant aus, das war mir bei meinem Besuch im Dunkeln (war zum Osterfeuer auf Kaltehofe) gar nicht aufgefallen.

  2. Jörn
    Jörn Jung — 27. März 2016 @ 16:24

    Das liegt auch hinter der Autobahn Richtung Tatenberger Schleuse.

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