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Marcel von: am: 13.11.2012
Marcel Autor(in):    |   13. Nov 2012   |    Kategorie: Genusstouren, Regionen, Rheinland-Pfalz-Radroute, Tourentipps, Westerwald,

Oh du schöhöhöner Wehehesterwald…

…so fängt das bekannte Lied an und jeder weiß auch wie es weiter geht…

Es war richtig schattig als wir am Samstagmorgen von Bad Marienberg gut ausgerüstet mit Pedelecs auf den Weg durch den Westerwald machten. Die Radwege die wir befuhren hatten von glattem Asphalt bis zu festgefahrenem Waldboden alles zu bieten und mit der Unterstützung der Hilfsmotoren war die immer bergan führende Fahrt zur Fuchskaute definitiv für alle ein Klacks. Die 20 Kilometer wurden zügig absolviert und alle sehnten sich nach ein wenig Wärme, denn der Wind pfiff wirklich so kalt über die Höhen wie man es sich beim Singen des Liedes vorstellt.

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Auf der Westerwaldhöhe

Vorbei an riesigen Windrädern gelangten wir dann zum Hotel Fuchskaute auf dem erloschenen Vulkan gleichen Namens. Wir fühlten uns ganz wie der Fuchs im warmen Bau, denn daher kommt der Name Kaute. Gut genährt und wieder warmgeworden von der leckeren Suppe mussten dann irgendwann wieder vor die Türe und radelten weiter durch den schönen Westerwald.

 Trotz der Mittagszeit konnten die Temperaturen kaum aufholen und es ging wieder auf die Räder mit dem Wissen, dass man doch besser die Handschuhe mitgebracht hätte. Die schöne Landschaft und die vorbildlich ausgeschilderten Routen machten die Tour sehr entspannend auf dem Weg zum nächsten Zwischenstopp am Wiesensee. Dank der Pedelecs musste keiner schnaufen und es entwickelten sich gute Gespräche in unserem kleinen Peloton die die Zeit wie im Flug vergehen ließen.

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Auf der Rheinland-Pfalz Radroute im Westerwald

Ein paar eifrige schossen gar über das Ziel hinaus, denn „der Akku hatte noch 3 Striche“ und wären fast zur Spät zur Präsentation der lokalen Spezialitäten und Kräuterwind Produkte gekommen. Lecker und vor allem sehr überraschend waren da einige Geschmäcker – da lohnt sich ein Ausprobieren!

Mit einem guten Gefühl im Bauch ging dann ganz wenig radheldenhaft mit dem Bus weiter, aber wir mussten Strecke machen um den nächsten Punkt pünktlich zu erreichen – Die Hachenburger Brauerei erwartete uns mit einer Führung durch die gesamte Anlage mit der gläsernen Brauerei und auch hier war Staunen angesagt. Man kann in dieser Brauerei gar heiraten und die Vielfalt der Biere die dort produziert werden ist enorm – vor allem das Hachenburger Ur-Trüb, eine ungefilterte, kernige Zwickelbier Spezialität erfreute sich besonderer Beliebtheit – trotz der frischen Temperaturen!

Im der Schankstube hätten wir uns dann durch die ganze Palette trinken können, aber da ja noch das Abendessen im rotierenden Restaurant des Hotels Wildpark in Bad Marienberg wartete gab es nur kleine Proben der Hachenburger Braukunst.

Als Fazit der Pressereise bleibt anzumerken: Der Westerwald bietet direkt vor der eigenen Haustüre tolle Blicke über den Tellerrand, vor allem was Regionales angeht. Fahrradtechnisch zwar etwas anspruchsvoller, aber ein fitter Normalbürger kann solche Touren auch ohne Elektromotor schaffen.

Die Landschaft ist traumhaft schön, teils ist es richtig schön einsam auf den Radwegen und es empfiehlt sich vor der Tour die Wetterprognose einzuholen, von wegen.. Über deinen Höhen pfeift der Wind so kalt…

Gerne wieder, lieber Westerwald, bis neulich!!

Marcel Wüst

 

 

 

 





1 Kommentar »

  1. Karsten — 4. Januar 2013 @ 13:15

    Hi,

    früher als Jugendlicher bin ich sehr viel mit dem Fahrad unterwegs gewesen.
    Jeden Tag, wenn ich konnte so 20 Kilometer.
    Es gibt nichts Schöneres, als so die Landschaft zu bewundern, außer vielleicht noch wandern.

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