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Julia von: am: 25.10.2013
Julia Autor(in):    |   25. Okt 2013   |    Kategorie: MTB,

Mein holpriger Weg zum Mountainbike

Eigentlich bin ich nie wirklich fahrradaffin gewesen: Klar, Radfahren hat mir im Kindesalter Spaß gemacht, aber irgendwann habe ich dann doch das Interesse daran verloren. Wohl spätestens als ich dann zu groß wurde und ein Fahrrad für Erwachsene gebraucht hätte. Während des Studiums habe ich mir dann doch mal ein altes, sehr klappriges Rad zugelegt mit dem Vorsatz, damit durch die Stadt zu radeln. Ich glaube ganze zweimal habe ich das dann auch tatsächlich getan.

Ich konnte mir also vor 4 Monaten noch nicht vorstellen, dass ich mir in ferner oder naher Zukunft ein vernünftiges Rad zulegen würde. Mein Freund interessiert sich sehr für Mountainbikes und hat sich vor ein paar Wochen nun auch ein richtig teures Bike zugelegt. Seitdem ich ein Praktikum gemacht habe, bei dem ich mich fast täglich mit Radfahren im Tourismus beschäftigte, stieg meine Neugier nun auch. Ich entschied mich also tatsächlich dafür, mir ein richtiges Mountainbike zu kaufen. Gesagt, getan. Nachdem mein Freund ausführlich recherchiert hatte, fuhren wir in ein Fahrradgeschäft. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass es ein Mountainbike für Frauen sein sollte. Ich testete einige Räder, darunter Herren- und Damen-Mountainbikes und traf meine Entscheidung: Es sollte doch tatsächlich ein Herren-Mountainbike werden! Nun habe ich mein Rad schon ein paar Wochen und habe schon einige Runden darauf gedreht. Meine Begeisterung steigt von Tag zu Tag und je sicherer ich werde, desto mehr Spaß macht es natürlich auch. Am Anfang ging es zunächst die Bahntrassenwege entlang: Aber auch die sind für unerfahrene Angsthasen wie mich nicht zu unterschätzen. Von wegen alles geteert und eben: Da geht’s schon mal ordentlich hoch oder auch runter und die Schotterwege schütteln und rütteln mich richtig durch.

Mein neues Fahrrad

Mein neues Fahrrad

Gestern wurde ich dann richtig herausgefordert: Ab aufs Mountainbike und dann in den Wald – bergauf, ohne ausgebaute Wege. Ich habe es auch tatsächlich fast bis nach oben geschafft, nur ein paar Meter von einem winzigen Singletrail waren dann doch zu viel des Guten und ich musste absteigen. Die Steigung wäre nicht das Problem gewesen, aber ich bin einfach noch zu wacklig auf den Rädern und konnte die Spur nicht halten. Aller Anfang ist schwer, das nächste Mal versuch ich‘s wieder! Zurück zum Berg: Oben angekommen zog es sehr in meinen Beinen, aber ich war mächtig stolz, diesen Berg bezwungen zu haben. Die Abfahrt folgte auf einem Schotterweg: Da kam der Angsthase wieder in mir hoch. Das ging mir einfach zu schnell auf diesem holprigen Weg, der meinen ganzen Körper in Vibration versetzte. Ich war dann doch ein bisschen froh, als wir wieder auf einem geteerten Weg gefahren sind. Aber was Mountainbiken bedeutet, weiß ich nach dieser „Querfeldein-Tour“ nun wirklich: Jede Menge Spaß und vor allem eins: Sich der Herausforderung stellen und sie im besten Falle meistern!

Fahrradfahren mit dem neuen Bike

Fahrradfahren mit dem neuen Bike

Viele Grüße,

Julia





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