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Marcel von: am: 30.10.2013
Marcel Autor(in):    |   30. Okt 2013   |    Kategorie: Hunsrück, Mosel-Saar, Tourentipps,

Von der Mosel an den Rhein – die sportliche Variante!

Als Anfang Juli endlich mal Wetter war, beschloss ich im schönen Rheinland-Pfalz die Strecken früherer Trainingslager zu besuchen. Schon als Juniorenfahrer waren wir mit unserem Verein 3 Tage im Hunsrück – damals zur Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften. Hier und heute ging es mir nur um den Spaß am Radfahren und vor allem darum, landschaftlich schöne und sportlich anspruchsvolle Strecken zu testen.

Ich parkte, nach einer frühen Anreise aus Köln, mein Auto in Alken und mit der Mosel zu meiner Rechten ging es nach einem kleinen Frühstück stromaufwärts.

Allerdings nicht für lange, denn nach nur 2 Kilometern geht’s in Brodenbach steil bergan.

Schmale Serpentinen

Schmale Serpentinen

14% zeigt das Schild, gefühlt sind es sogar einige mehr – und nur nach einem Kilometer lädt der tolle Blick am Aussichtspunkt zu einer kurzen Rast ein. Mehr als eine knappe Minute gönne ich mir aber nicht. Ruck zuck wird wieder ins pedal eingeklickt und weiter geht’s bergan. Nicht mehr ganz so steil, aber weiterhin im zweistellingen Prozentbereich.

Die Straße ist schmal, der Verkehr könnte kaum weniger sein und die Serpentinen sind gut zu fahren – so macht Rennradfahren Spaß!

Die Anstrengung wird mit einem Ausblick belohnt

Die Anstrengung wird mit einem Ausblick belohnt

Kurz vor der Kuppe lockt zur Rechten die Ehrenburg – mit Radschuhen zwar beschwerlich zu begehen, aber aufgrund der tollen Infrastruktur im Inneren auf jeden Fall einen Stopp wert. Wie die damals ohne große technische Hilfsmittel ein solches Bauwerk errichten konnten, ist mir schleierhaft – dann lieber 5000 Höhenmeter am Stück.

Blick auf die Mosel

Blick auf die Mosel

Nach einer Apfelschorle geht es weiter in Richtung Buchholz – der Radweg neben der Straße ist wohl eher ein Wirtschaftsweg, aber dennoch super zu fahren.

Etwas mehr Verkehr begegnet einem am Kreisel in Buchholz, aber danach geht es schon mit mörderischem Speed hinunter ins Rheintal – Boppard is looming!

Im ersten Teil der Abfahrt ist die Fahrt ziemlich gerade und man erreicht ohne Problem Geschwindigkeiten, die einen abfahrende Autos spielerisch überholen lassen. Ein paar Kurven und Kehren lassen dann auch Anforderungen an die Steuerkunst aufkommen – genauso wie ich es mag.

Eigentlich muss man vom Kreisel oben in Buchholz bis zur Rheinpromenade, wo Kaffee, Kuchen oder Spaghetti mit Tomatensauce zm Beispiel im historischen Karmeliterhof warten, gar nicht mehr treten – das kam erst wieder auf mich zu, als ich an den Ufern von Rhein und Mosel über gut ausgebaute Radwege wieder nach Alken fuhr. Die sportliche Strecke mit ein paar hundert Höhenmetern war nur gut 18 km lang – der beschauliche und flache Weg zurück zauberte dann fast das Dreifache an Kilometern auf meinen Tacho – manchmal ist weniger (Höhenmeter) eben mehr (Strecke)…

Vielleicht sieht man sich mal im sportlichen Hunsrück!!

Euer Marcel

 





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