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Marcel von: am: 7.11.2013
Marcel Autor(in):    |   7. Nov 2013   |    Kategorie: MTB,

Unterwegs im Pfälzerwald

Eigentlich bin ich ja eher der Rennradfahrer, der auf gut aspahltierten Straßen unterwegs ist, aber an einem brüllend heißen Tag im Juni, hatte ich eine Verabredung mit meinem früheren Profi-Kollegen Udo Bölts (bzw. Konkurrenten – denn wir fuhren nie im selben Team!).

Dass wir einige Mountainbike Touren machen wollten, kam mir gerade recht, denn im Pfälzerwald hoffte ich auf etwas Schatten und eventuell niedrigere Temperaturen als mein Autothermometer bei der Anreise anzeigte – nämlich 36°C auf der Autobahn…

Zuerst ging es irgendwo in den Wald und wir genossen auf einem anspruchsvollen Singletrail die „kühlen“ 30° C, bis wir irgendwo im Nirgendwo auf ein merkwürdiges Teil stießen:

Weltachs Pfälzerwald

Weltachs Pfälzerwald

Das sei die Weltachs, meinte Udo – wobei auch er dieses Kunstwerk mit einem Augenzwinkern erklärte – also schmierten wir die Weltachs (mit Wasser, nicht mit Öl) und fuhren weiter durchs satte Grün. Nach einiger Zeit – wo genau wir gerade entlang radelten, wusste wahrscheinlich nur Udo – kamen wir an einem beschaulichen See vorbei, der neben einem Campingplatz, auch einen Bootsverleih und ein Restaurant zu bieten hatte. Nach einem kleinen Snack ignorierte ich die Baderegel erst einmal zu verdauen und dann zu schwimmen…

Clausensee im Pfälzerwald

Clausensee im Pfälzerwald

Ich entledigte mich meinem Radhelden-Trikot und sprang mit der Radhose direkt in den Clausensee – wo ich gute 15 Minuten im Wasser mehr floatete als schwamm, um dann mit einer gewissen inneren Kühle, gesegnet wieder für weitere Mountainbike-Aufgaben, gerüstet war. Was mich genau erwartete, wusste ich zwar zunächst nicht, aber als wir in Trippstadt am Bikepark ankamen, da hatte ich eine gewisse Ahnung, als ich die Fullys mit den langen Federwegen und die Schutzmonturen sah, die alle anderen Biker vor Ort trugen. Der Bikepark, quasi von Bikern für Biker gebaut, war ein echtes Highlight – aber selbst mit meinen ordentlichen Radskills schaffte ich es nicht mich für die extremen Sprünge und Steilwände zu begeistern bzw. darauf einzulassen, das auch alles auszuprobieren. Ein zwischenzeitlich gerufener Krankenwagen, der einen Gestürzten abtransportierte, gab mir diesbezüglich wohl auch recht.

Für mich galt eher: Zuschauen grandios – selber fahren, voll die Hos‘…

Mutige Sprünge im Pfälzer Bike-Park in Trippstadt

Mutige Sprünge im Pfälzer Bike-Park in Trippstadt

Bis auf Udo schienen die Cracks auch alle nur halb so alt wie ich zu sein – ganz kleine Champs von unter 10 Jahren waren auch schon unterwegs.

Junge Champs im Bike-Park Trippstadt

Junge Champs im Bike-Park Trippstadt

Ich machte mich nach geraumer Zeit wieder auf – ein gediegener  Genussradlerwaldweg, der mich zurück zu meinem Auto führte, war genau das, was ich brauchte, bevor ich mich wieder ins Rheinland verdrückte.

Das Schöne am Pfälzerwald ist, dass es für alle etwas Passendes gibt – für die Radler ohne Rad sei gesagt: Am Clausensee gibt’s auch Tretboote!!

Viel Spaß beim Ausprobieren!!

Euer Marcel





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