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Julia von: am: 13.12.2013
Julia Autor(in):    |   13. Dez 2013   |    Kategorie: Radgeber,

Rauf auf’s Rad – auch im Winter

Die letzten Wochen waren nicht immer von strahlendem Sonnenschein geprägt, aber dennoch hat auch die kalte Jahreszeit ihre schönen Seiten. Die Tage werden wieder kürzer und richtig hell wird es auch nicht wirklich. Zu Hause ist es schön kuschelig und ich ertappe mich dabei, wie ich immer seltener vor die Tür gehe. Geht euch das auch so? Dabei kann Radfahren auch im Winter Spaß machen! Ich habe zehn unschlagbare Gründe zusammengestellt, warum es sich lohnt, den eigenen Schweinehund zu überwinden. 🙂

Ganz wichtig natürlich: Erst mal schön warm anziehen. Dabei könnt ihr dann die ganze Funktionskleidung testen, die im Schrank schon auf euch wartet. Am besten zieht ihr euch nach dem Zwiebelprinzip an, denn so kann man immer mal wieder variieren und das ein oder andere ausziehen, falls ihr trotz eisiger Temperaturen doch ins Schwitzen kommen solltet. 😉

1. Die Luft ist im Winter noch frischer und fühlt sich sehr klar an. Das tut bei der trockenen Heizungsluft einfach nur gut. Tief durchatmen und der Alltagsstress fällt von euch ab.
2. Die Natur wartet während allen vier Jahreszeiten mit zahlreichen Überraschungen auf uns. Neben Schneelandschaften zeigen sich im Winter vor allem die wesentlichen Dinge in der Natur: ob das Astgeflecht der Bäume, das ganz ohne Blätter daherkommt oder Blätter, Moos, Nüsse und vieles mehr, das mit einer dünnen Frostschicht überzogen ist.

Gefrorene Blume

Gefrorene Blume

3. Deshalb sehen die gleichen Strecken zu verschiedenen Jahreszeiten auch unterschiedlich aus. Schon mal eine Sommerstrecke im Winter gefahren und dabei einiges Neues entdeckt?
4. Im Winter könnt ihr auch ruhig mal eine kürzere Strecke wählen – Hauptsache an der frischen Luft bewegt und
5. Licht getankt: So könnt ihr die leeren Vitamin D-Speicher wieder auffüllen. Das geht übrigens auch ohne direkte Sonnenstrahlen.
6. Falls die Sonnenstrahlen dann doch zum Vorschein kommen, hat sich die Radtour natürlich doppelt gelohnt und ihr werdet von Glückshormonen sicher überschüttet werden.
7. Aber keine Sorge Glückshormone werden sicher auch durch die Bewegung in der Natur ausgeschüttet. Außerdem wird fieser Winterspeck keine Chance mehr haben.
8. Durch das Radfahren bleibt man fit und muss im Frühjahr konditionstechnisch nicht wieder bei Null anfangen.
9. Nach einer Radtour habt ihr euch dann natürlich auch eine kleine Belohnung verdient und könnt euch die Plätzchen, den Glühwein oder den heißen Kakao gleich doppelt so gut schmecken lassen.
10. Zu Hause angekommen, werdet ihr euch rundum wohlfühlen und schon von eurer nächsten Radtour träumen.

 

Habt ihr noch mehr Gründe für’s Radfahren im Winter? Wie motiviert ihr euch? Ich freu mich auf eure Anregungen!

 

Viele Grüße,

Julia





2 Kommentare »

  1. Scott Biker — 13. Dezember 2013 @ 18:25

    Ich fahre lieber bei -1C als bei 3°+ und Regen. Meist fühlt es sich bei der trockenen Luft auch dann nicht so kalt wie wenn man durch den Nebel fährt.

    Was auch interessant ist, eine Mountainbike Tour im dunkeln mit der richtigen Beleuchtung kann das auch Spaß machen und selbst bekannte Trails bekommen ein neues Gesicht.

  2. Julia
    Julia — 15. Dezember 2013 @ 15:58

    Das stimmt: Angenehmer ist es, wenn es kalt und trocken statt nass ist.

    Interessante Idee im Dunkeln zu fahren. Das habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Vielleicht hast du ja Lust, uns von so einer Tour mal zu berichten. Wäre sicher nicht nur für mich spannend. 🙂

    Viele Grüße,
    Julia

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