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Julia von: am: 30.12.2013
Julia Autor(in):    |   30. Dez 2013   |    Kategorie: Mosel-Saar, MTB,

Winterradeln in der Trierer Umgebung lohnt sich

Da ich in meinem letzten Blogbeitrag dafür plädiert habe, auch im Winter Rad zu fahren, wollte ich meinen Worten nun auch Taten folgen lassen. Außerdem habe ich an Weihnachten wieder viel zu viel gegessen, sodass ich dringend das Bedürfnis hatte, mich an der frischen Luft sportlich zu betätigen. Unterm Weihnachtsbaum gab es ein winddichtes Stirnband und eine Stirnlampe für mich, welche beide getestet werden wollten. Die Stirnlampe muss allerdings noch ein bisschen warten. Am letzten Sonntag nutzten mein Freund und ich eine Regenpause, um uns auf unsere Fahrräder zu schwingen und eine kleine Tour zu drehen. Wir zogen uns nach dem Zwiebelprinzip an: Thermohose, langes Funktionsshirt, Pullover und eine wind- und wasserdichte Jacke sind bei regnerischem Wetter und kälteren Temperaturen Pflicht. Gefütterte Radler-Handschuhe an und das Stirnband natürlich nicht vergessen und schon kann’s losgehen.

 

Radfahren auf der Tarforster Höhe oberhalb von Trier

Radfahren auf der Tarforster Höhe oberhalb von Trier

Gestartet sind wir mit unseren Mountainbikes wieder auf der Tarforster Höhe im rheinland-pfälzischen Trier und sind hauptsächlich Feld-, Schotter- und geteerte Wege gefahren. Von hier hat man eine tolle Aussicht über ganz Trier und kann bei gutem Wetter sogar über den Petrisberg bis zur Mariensäule auf dem Markusberg und den Stadtteilen Mariahof und Heiligkreuz auf der anderen Mosel-Seite schauen. Dieser Weitblick fasziniert mich immer wieder und ich könnte mir hier stundenlang alles anschauen.

 

Sattes Grün auf den Feldern

Sattes Grün auf den Feldern

 

Grüne Felder und violett-leuchtender Himmel

Grüne Felder und violett-leuchtender Himmel

Zu Schauen gab es einiges mehr: Die Natur hat auch im Winter eine wahre Farbenpracht vorzuweisen. Auf den Feldern werden im Moment viele verschiedene Sorten angebaut, wobei ein satter Grün-Ton den anderen überbietet. Und auch die Wälder sind schön anzusehen: neben dunkelgrünen Tannen erscheinen die blattlosen Laubbäume in violettem Braun. Ich genieße die Landschaft mit ihren Farben und weiß gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll.

Die Natur bietet im Winter ein tolles Farbspektrum

Die Natur bietet im Winter ein tolles Farbspektrum

Leider sieht man die Farbenpracht auf den Bildern nicht so gut, da ich die Bilder mit meinem Smartphone gemacht habe. Ihr kennt das sicher: Beim Radfahren möchte man immer nur ungern anhalten, um Bilder zu schießen und wenn man dann doch mal anhält, soll es schnell gehen. Wie macht ihr das? Habt ihr einen Tipp für mich? Bei einer längeren Pause sieht das natürlich anders aus, aber die kann ich bei den derzeitigen Temperaturen nicht empfehlen, da wird es dann doch recht schnell ungemütlich kühl. Nach einiger Zeit ist dann auch der Hintern durchnässt und spätestens dann macht anhalten wirklich keinen Spaß mehr, weil es einfach nur kalt ist! Bei trockenem Wetter ist das weniger ein Problem, aber an diesem Tag war alles sehr nass, da es die Tage vorher nur geregnet hatte. Ich muss euch auch warnen, ihr werdet nicht nur nass, sondern auch dreckig – und das Fahrrad auch! Aber dafür sind Mountainbikes ja auch da, oder? 😉

 

Spaß beim "Berge" runter heizen

Spaß beim „Berge“ runter heizen

Abgerundet wurde die Tour dann mit einem wunderschönen Sonnenuntergang, der den Himmel zum Glühen gebracht hat. Wie in meinem vorherigen Blogartikel versprochen, hat sich die Rad-Tour für mich ziemlich schnell gelohnt, da ich einfach nur glücklich war, mich an der frischen Luft bewegt zu haben. Und ein paar Strecken bergab zu heizen, macht so viel Spaß! Zu Hause habe ich mir dann erst mal eine heiße Dusche gegönnt und habe mich rundum wohlgefühlt. Der Dreck an Fahrrad und mir hat sich also definitiv gelohnt.

Leuchtender Sonnenuntergang über Trier

Leuchtender Sonnenuntergang über Trier

 

Demnächst werde ich dann mal eine Rad-Tour mit meiner neuen Stirnlampe im Dunklen wagen und wenn es soweit ist, euch auch sicher davon berichten!

 

Bis dahin viel Spaß beim Radeln,

Julia





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