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Julia von: am: 1.05.2014
Julia Autor(in):    |   1. Mai 2014   |    Kategorie: Hunsrück, MTB, Radwege, Rheinland-Pfalz,

Frühlings-Rad-Tour um Kell am See im Hunsrück

Bereits vor Ostern haben wir das frühlingshafte Wetter genutzt, um eine schöne Rad-Tour zu machen. Wir brauchten dringend eine Pause vom Lernstress der letzten Klausurenphase und wollten endlich mal wieder so richtig frische Luft tanken. Bei den fast schon sommerlichen Temperaturen waren Frühlingsgefühle und gute Laune natürlich vorprogrammiert! 😉 Da wir genug Zeit hatten, entschieden wir uns dafür, nach Kell am See im westlichen Hunsrück zu fahren. Nicht nur der Ruwer-Hochwald-Radweg führt hier entlang, sondern die Gegend ist auch bei Mountainbikern beliebt. Genau das richtige für uns! 🙂 Wir packten also unsere Räder auf den Fahrradträger des Autos und los ging es. Nach 30 Minuten durch die hunsrücksche Prärie kamen wir am Keller Stausee an. Hier war eine Menge los. Es war Sonntag und der ganze Hunsrück schien sich hier zu treffen.

Wir fuhren langsam um den Stausee herum, bis wir schließlich in den Wald einbogen – ab jetzt begann das reinste Mountainbike-Vergnügen (zumindest für mich Noch-Anfängerin). Die großen Bäume im Wald ließen kaum das Sonnenlicht durch und alles erstrahlte in einem sanften und dennoch leuchtenden Grün. Weiter ging es auf den Feldern, die gerade erst umgegraben worden sind, sodass sie mit dicken, braunen Schollen bedeckt waren. Es ging auf und ab und die Sonne zeigte schon ihre volle Kraft. Ich kam ordentlich ins Schwitzen.

Mit dem Rad geht's auf und ab über den Hunsrück

Mit dem Rad geht’s auf und ab über den Hunsrück

Nachdem ich einen der Anstiege bezwungen hatte, machten wir eine kurze Pause: Vor uns lagen die Felder, Wälder und ein kleines Dorf. Der Ausblick war mal wieder grandios – und weil man ja meist weiß, dass man mit einem tollen Ausblick belohnt wird, lohnt es sich einfach immer wieder die größten und anstrengendsten Anstiege auf sich zu nehmen. Geht mir zumindest so. 😉

Der belohnende Ausblick über den Hunsrück

Der belohnende Ausblick über den Hunsrück

Wie es sich für Mountainbiker gehört, fuhren wir zum Großteil nicht auf geteerten Wegen, sondern Wald- und Feldwegen, die mich aufgrund ihrer Beschaffenheit immer wieder herausforderten. Gegen Ende der Rad-Tour kamen wir noch an einem ungewöhnlichen Zeitgenossen vorbei, der es sich gemütlich eingerichtet hatte.

Ein ganz besonderer Zeitgenosse am Wegesrand

Ein ganz besonderer Zeitgenosse am Wegesrand

Ein wenig später stießen wir dann auch auf seine weiblichen Freunde. 🙂 Nach gut drei Stunden Radfahren war ich dann auch ziemlich erledigt, aber vor allem eins: rundum zufrieden und glücklich! Mein Freund war sogar so begeistert von der Gegend, dass er nun öfters mit seinem MTB-Kumpanen um Kell am See im Hunsrück unterwegs ist.

... und hier die weiblichen Freunde des netten Zeitgenossen mit den Hörnern

… und hier die weiblichen Freunde des netten Zeitgenossen mit den Hörnern

 Übrigens: Die Gegend ist auch wunderbar zum Wandern geeignet, denn hier führt der Saar-Hunsrück-Steig entlang.

 

Viele Grüße,

Julia





2 Kommentare »

  1. Max
    Max — 5. Mai 2014 @ 11:09

    Hi Julia,
    danke für den Artikel. Vor Ostern sa es ja noch recht kahl auf dem Hunsrück aus. Das ist jetzt wahrscheinlich schon viel grüner.
    Der Artikel macht Lust zum Losfahren!

  2. Julia
    Julia — 6. Mai 2014 @ 14:42

    Hallo Max,
    da hast du sicher recht, die Natur ist in den letzten Wochen ziemlich „explodiert“. Da wäre es an der Zeit, sich den grünen Hochwald nochmal anzuschauen – mit dem Rad, versteht sich! 😉

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