Artikel suchen nach:

Themen

Archiv

  • 2016 (10)
  • 2015 (12)
  • 2014 (40)
  • 2013 (40)
  • 2012 (83)
  • 2011 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
MoselRadHeld von: am: 27.06.2014
MoselRadHeld Autor(in):    |   27. Jun 2014   |    Kategorie: Genusstouren, Mosel-Saar, Rheinland-Pfalz, Tourentipps,

Pedal und Pokal: Überall Mosel

Wenn einer eine Reise macht, dann will er was erzählen:

Claudia und ich rollten 3 Tage durch das Moseltal von Schweich bis Cochem. Die Anreise war dank Rheinland-Pfalz-Ticket kein Problem, wohl aber das Verlassen des Bahnsteigs in Schweich. Dort 2 Räder mit vollen Gepäcktaschen 21 feuchten Stufen runter und wieder rauf zu tragen war schon eine Herausforderung.

Auf geht's zur Rad-Tour an der Mosel

Auf geht’s zur Rad-Tour an der Mosel

Dann kam aber der pure Genuss. Auf der rechten Moselseite ging es über gut ausgeschilderte Wege, fast überall abseits des Autoverkehrs, bei bestem Wetter durch eine traumhaft schöne Landschaft. Wenn uns danach war, verließen wir den Radweg, um in die Ortschaften, an den der Radweg in der Regel vorbeiführt, hinein zu fahren und uns einerseits an historischen Fachwerkhäusern satt zu sehen und andererseits von modernen Vinotheken in uns die Lust auf ein Glas Moselwein wecken zu lassen. In 3 Tagesetappen über je 45 Kilometer von Schweich nach Brauneberg, von dort bis Pünderich und zuletzt nach Cochem blieb genügend Zeit für beides.

Historische Fachwerkhäuser und moderne Vinotheken abseits des Mosel-Radwegs

Historische Fachwerkhäuser und moderne Vinotheken abseits des Mosel-Radwegs

Unterstützt und begleitet wurden wir auf Etappe 2 und 3 von Dorothee und Kurt, die unsere Begeisterung für die Mosel und den Riesling Teilen.

Zu den Highlights der Fahrt zählten neben den Besuchen von Weinschänken und Strausswirtschaften der spontane Fernsehabend bei der freiwilligen Feuerwehr in Filzen, wo wir das erste WM-Spiel der deutschen Fußballer gegen Portugal im Kreise der Wehrmänner und –frauen verfolgen durften.

Sehr eindrucksvoll war auch der Blick auf und in den Bremmer Calmont während unseres Picknicks vor der Klosterruine Stuben.

Blick während einer Rad-Pause vor der Klosterruine Stuben auf den Bremmer Calmont

Blick während einer Rad-Pause vor der Klosterruine Stuben auf den Bremmer Calmont

Weniger beeindruckend und stilistisch eher flach fanden wir das überbordende Billigangebot von Weinen aller Geschmacksrichtungen und Jahrgänge in den vielen Weinhandlungen in den Fußgängerzonen und Hauptgeschäftsstraßen aller größeren Moselorte, die all zu deutlich die Zielrichtung ihre Marketingstrategie offenbaren: Den einmaligen Verkauf von zumeist 3 Flaschen der verschiedenen Geschmacksrichtungen an unkundige Touristen. Das hat die Mosel nicht verdient!

Zufriedener Mosel-RadHeld

Zufriedener Mosel-RadHeld

Was aber bleibt ist das Gefühl, etwas für den Körper und den Geist getan zu haben und sich das Bewusstsein zurückgeholt zu haben, wie schön doch unsere Mosel ist. Gerade hierfür war das Fahrrad das richtige Verkehrsmittel. Beim touristischen Radeln bleibt insbesondere auf den durchweg gut ausgebauten Radwegen genügend Zeit für die Seitenblicke nach rechts und links auf Moselschleifen, Rebland, Steilhänge und Steillagen und lässt Moselromantik im besten Sinne zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Ausblick vom Mosel-Radweg auf die schöne Mosel-Landschaft

Ausblick vom Mosel-Radweg auf die schöne Mosel-Landschaft

Wir kommen wieder!





Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Schreib einen Kommentar

Bitte füllen Sie das Captcha aus *