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Marcel von: am: 7.11.2014
Marcel Autor(in):    |   7. Nov 2014   |    Kategorie: Eifel, Regionen, Rheinland-Pfalz,

Eifelradeln mit unseren Nachbarn

Als vor ein paar Wochen noch dieses hammer Spätsommer-Wetter herrschte, war ich als Radheld für Rheinland-Pfalz in einer besonderen Mission unterwegs: Bei einer Veranstaltung in den Eifel Center Parks traf ich nicht nur meine früheren Berufskollegen Rob Harmeling und die mehrfache Weltmeisterin Leontien van Moorsel, sondern auch den Garmin-Profi Thomas Dekker – und vor allem enorm viele Landsleute der Vorgenannten!

Die Teilnehmer beim Eifel Cycling Classic sind startklar!

Die Teilnehmer beim Eifel Cycling Classic sind startklar!

Mit ca. 300 Teilnehmern ist die Veranstaltung zwar immer noch überschaubar, aber eben auch im Wachstum begriffen – deutsche Teilnehmer waren aber leider Mangelware. Insgesamt 5 „duitsers“ habe ich wahrgenommen, aber gut, dass zumindest unsere belgischen und holländischen Freunde zahlreich und mit guter Laune erschienen waren!

Die 4 Strecken von 200, 150, 100 und 50 km hielten für alle Ambitionen was bereit und das schöne war, dass es zwar eine Startnummer mit Transponder gab, es aber kein Rennen in dem Sinne war. Einzig und allein eine (echt kernige!) Bergwertung von ca. 5 km Länge und mit ordentlichen Steigungsprozenten wurde zeitlich erfasst – so konnte jeder, der wollte, einen raushauen und sich an dem erreichten Ergebnis erfreuen… oder auch nicht!

Entspannt oder sportlich - beim Eifel Cycling Classic kann jeder fahren, wie er möchte

Entspannt oder sportlich – beim Eifel Cycling Classic kann jeder fahren, wie er möchteEntspannt oder sportlich – beim Eifel Cycling Classic kann jeder fahren, wie er möchte

Ansonsten rollten wir aber stressfrei und entspannt durch die fast verkehrsfreie Vulkaneifel, über Straßen, die ich selber noch nicht kannte. Oben am Berg in Bonsbeuren gab es dann auch eine der gut sortierten Verpflegungsstationen, wo man sich weiter austauschte – über Material, Form und die üblichen Belange von Rennradfahrern.

Kurze Pause vom Radfahren

Kurze Pause vom Radfahren

Besonders zu loben ist die Gruppendisziplin der holländischen Kollegen: Es wurde konsequent eine rechtsbündige Doppelreihe gefahren und alle Abzweige früh und deutlich angezeigt.

Als gegen Ende meiner 100 km-Tour die Sonne so richtig rauskam, wanderten meine Armlinge in die Trikottasche und die am Start angenehm warmen Beinlinge trugen dann dazu bei, dass ich in der letzten halben Stunde noch richtig ins Schwitzen kam. Am Schlussanstieg zum Center Park lieferten sich die Hobbyisten unserer Gruppe noch einen Sprint, während Rob, Thomas (die beide die 150 gefahren waren und die ich zufällig unterwegs wieder traf!) und ich es locker angehen ließen und sofort nach der Zielankunft dem Moderator Rede und Antwort stehen konnten – alles auf Holländisch wohlgemerkt!

Genug Puste blieb noch, um nach dem Rennen, Rede und Antwort zu stehen

Genug Puste blieb noch, um nach dem Rennen, Rede und Antwort zu stehen

Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung: Ich freu mich darauf, den ein oder anderen im nächsten Jahr dort zu sehen!

Tot ziens…Tschö mit Ö

Marcel





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