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von: Rad-Otto am: 21.10.2015
Rad-Otto Autor(in): Rad-Otto    |   21. Okt 2015   |    Kategorie: Mosel-Saar, Radwege, Rheinland-Pfalz, Tourentipps,

Flussradtour entlang der Saar und Mosel – Etappe 2: von Merzig nach Trittenheim

Regen. Nicht viel, aber so ein unangenehmer Dauerfissel. Na ja, egal, dann kann es ja nur besser werden. Direkt hinter Merzig wird es ziemlich schön an der Saar. Die Saarschleife, Mettlach, ein kleiner Aufstieg zu einer Kapelle und die schöne Flusslandschaft erfreuen das Radlerherz. Da macht sogar der Regen Spaß. In Saarburg legen wir eine Rast zum Trocknen ein, die Beine sind eiskalt und müssen aufgetaut werden. Da wäre die lange Winterradhose doch die bessere Idee gewesen.

Weiter geht es nach Trier. Dort erfreuen wir uns an der sehr schönen barocken Uferpromenade. Welch eine Überraschung im römischen Trier. Wir machen Mittagspause in einem netten Lokal und werden dort mit einem köstlichen Pichelsteiner Topf verwöhnt. Danach nehmen wir den Rest der heutigen Tagesetappe in Angriff. Allerdings müssen wir zunächst einen unserer Gepäckträger neu justieren, da dieser sich aus einer Halterung selbstständig gemacht hat.

Über der Saar bei Mettlach

Über der Saar bei Mettlach

Hinter Trier fährt man zunächst durch ein unattraktives Hafengelände, doch dann geht es eine schöne Strecke auf dem Mosel-Radweg entlang. Nach 105 km erreichen wir hungrig und nass den schönen Weinort Trittenheim. Die Überraschung in Trittenheim ist die Suche nach unserer Unterkunft. Am Ortseingang fällt uns beim Hineinfahren ein Haus mit einem großen Hinweisschild „Weinkönigin Lydia Bollig“ auf.

Wir setzen uns irgendwo in ein Café und suchen per Mobiltelefon eine Unterkunft. Der erste Anruf ergibt, dass das Haus voll wäre, aber man gibt uns den Tip es in der Pension Bollig zu versuchen, dort wäre noch etwas frei. Nachdem wir auch noch die Telefonnummer bekommen haben, rufen wir bei Bollig an und der Sohn meint es wäre noch etwas frei, wir sollten einfach vorbeikommen.

Da wir ja wissen, wo es ist und wir uns auf eine Nacht unter dem Dach der Königin freuen, radeln wir zurück zum Ortseingang, schieben unsere Räder in den Hof und werden auch schon von einer netten Dame begrüßt. Allerdings hat sie kein Zimmer mehr frei. Komisch, meinen wir, ihr Sohn meinte, es wäre noch eins zu haben. Die Frau lacht aus vollem Herzen und klärt uns auf, dass halb Trittenheim Bollig mit Nachnamen heißt. Wir möchten sicherlich zu Marlene Bollig in der Olkstraße, denn das wäre die andere Pension Bollig. Schade, keine Nacht unter dem Dach der Weinkönigin, dafür werden wir im Gästehaus Marlene Bollig umso herzlicher empfangen.

Lest hier, was wir auf unserer 3. Etappe von Trittenheim nach Beilstein erlebt haben.

Ganz eindeutig: Trier

Ganz eindeutig: Trier





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