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von: Dirk am: 18.10.2014
Dirk Autor(in): Dirk    |   18. Okt 2014   |    Kategorie: Berlin, Brandenburg, Genusstouren, Hamburg, Niedersachsen,

Wie gewonnen so zeronnen so gewonnen so zeronnen

Mein skurriles Fahrradjahr

Es ist Dezember. Die Webseitenbetreiber in den sozialen Netzwerken übertrumpfen sich gegenseitig mit virtuellen Adventskalendern. Meine ganze Startseite ist voll davon. Falls ich es noch nicht erwähnte: Ich mag Weihnachten nicht. Ist mir alles zu kommerziell. Ach egal. So einen Kalender kann man ja trotzdem mal anklicken. Nur so zum Spaß. UPS! Sie haben gewonnen! Einen kabellosen Tacho fürs Rad. Mit allem Schnickschnack. Können Sie gleich in Ihrem Fahrradladen um die Ecke abholen. Okay … vielleicht ist doch nicht alles schlecht an Weihnachten. Oder an Facebook.

Es ist Januar. Winter geht anders. Ein bisschen nebelig morgens, aber trocken und Plusgrade. Ich hab heute Geburtstag, aber das ist mir in etwa genauso egal, wie Weihnachten. Ist mir alles zu kommerziell. Mein Auto muss zur Durchsicht und ich bin zu geizig für einen Ersatzwagen. Aber wofür hat man das Klapprad erfunden? Mein kleiner Falter hatte mich letztes Jahr bei einen 200-Kilometer-Radmarathon begleitet. Dick bereifte 20 Zoll Räder und keine Gangschaltung, aber schnell wie der Teufel. Der nagelneue Tacho aus dem Adventskalender zeigt meistens 30 Stundenkilometer an. Damals beim Radmarathon fragten mich unterwegs sieben Rennradlerkollegen, ob ich eine Wette verloren hab, weil ich damit (!!!) fahre. Und im Ziel machte einige noch ein Beweisfoto mit der Begründung „das glaubt mir sonst keiner!“.

Der Marathon vom letzten Jahr ist Geschichte. Wir haben immer noch Anfang Januar und die Durchsicht wartet. Also ab mit dem Falter in den Kofferraum und dann schnell zur Autowerkstatt. Dort sattel ich um und radel einfach ins Büro. So war zumindest der Plan. Wenn du das Schicksal herausfordern möchtest, dann schmiede einen Plan. Der Frühnebel hat die Radwege glitschig gemacht. Der schicke Tacho zeigt nicht mal die Hälfte meiner üblichen Geschwindigkeit an. Aber auch 15 Stundenkilometer sind zuviel, wenn das Vorderrad wegrutscht und neben der Straße im Geländer hängen bleibt. Frontal von 15 auf Null in einer Sekunde. Das überlebt kein Alurahmen. Mein lieber kleiner Falter ist nur noch ein Haufen verbogenes Altmetall. Na wenigstens hat der Tacho überlebt. Bis auf ein paar blaue Flecken und ein gekränktes Ego bin ich zumindest heil geblieben, dem Helm sei dank. Toller Geburtstag.

Im Schuppen steht zum Glück noch mein Alltagsrad, ein Wanderer. 17 Kilogramm Stahl und unverwüstliche Technik. Man könnte damit ohne Panne um die ganze Welt radeln, aber sicher kein Rennen fahren. Nun gut, dann fahre ich eben wieder mit meinem Oparad. Obwohl mir der Fahrtwind schon ein bisschen fehlt.

Es ist Anfang März. Bald sind in der Hauptstadt wieder die ganzen Fahrradmessen. Auf Facebook dichten sich die Gewinnspiele zum Thema Fahrrad, denn die Saison steht vor der Tür. Schließlich ist der Winter ausgefallen. Hmmm – man könnte ja mal so ein Gewinnspiel anklicken. UPS! Sie haben gewonnen! Ein nagelneues knallrotes Fixie. Ganz im Retrostil eines Bahnrades. Wir senden es Ihnen gern in den nächsten Tagen zu.

Im Wohnzimmer steht ein großer Karton und daneben mein Werkzeugkoffer. Los gehts! Ich liebe Fahrradschrauben fast ebenso, wie Fahrradfahren. Nach und nach entsteht ein glitzernder Traum in Rot, Weiß und blankem Stahl. Der Bahnrenner sieht umwerfend aus. Ich taufe ihn „Glücksrad“. Man könnte ihn als Fixie zusammensetzen oder als Singlespeeder. Ich entscheide mich aus Vernunftgründen für letzteres. Bremsen liegen bei und werden vorschriftsmäßig installiert. Erste Ausfahrt: Krass! Aggressiv ist wohl der passende Ausdruck. Mir ist das Rad sogar ein bisschen zu aggresiv. Jetzt geht das Feintuning los: Aus dem Dropbar wird ein Bullhorn, aus dem Plastesattel wird ein lederner Canardsattel, vorne klemmt nun ein historischer Rennradgepäckträger auf der Gabel, die billigen Körbchenpedalen weichen herrlichen alten Union-Rennpedalen, und, und, und … verdammt viel Geld stecken plötzlich in einem eigentlich kostenlosen Fahrrad. Jede Woche bringt der Postbote neue Pakete. Ich kann nicht aufhören, das Rad zu verbessern, bis … naja … bis die Finanzministerin der Familie ein Machtwort spricht.

Rad-Tour mit dem Glücksrad

Rad-Tour mit dem Glücksrad

Die warme Jahreszeit zaubert mir ein Dauergrinsen aufs Gesicht. 100 Kilometer … 500 … 1.000 Kilometer. Solange die Straßen trocken sind, gleitet das Glücksrad lautlos über den Asphalt. Immerhin, so rede ich mir ein, ist jeder gesparte Autokilometer bares Geld. Das relativiert meine Ausgaben fürs Fahrrad ein bisschen. Nur nehmen die Ausgaben kein Ende. Scheinbar rechnet kein Hersteller damit, dass ein Fahrrad auch wirklich gefahren wird. Die Reifen sind längst porös, Kettenblatt, Kette und Ritzel sind verschlissen – und die erste Saison ist gerade mal zur Hälfte rum.

Zu dem 200-km-Marathon letztes Jahr im Spreewald hatte mich mein Schwiegervater überredet. Dieses Jahr will er noch mal trumpfen und überzeugt mich davon, gemeinsam die Weserrunde zu fahren. Ey, hallo? Das sind über 300 Kilometer quer durch das WeserBERGland. Ach was soll’s, dann machen wir’s eben.

Ich habe ein bisschen Angst vor meiner eigenen Courage. Dreihundert Kilometer. Noch dazu ohne Gangschaltung. Kann ich das? Es ist gerade Ferienzeit und ich beschließe, das Ganze mal zu üben. Wir planen einen Kurztrip nach Hamburg. Meine Mädels nehmen den Linienbus und ich das Glücksrad. Knapp 320 Kilometer Radwege von Potsdam bis zur schönen Hansestadt an der Elbe. Das Wetter ist klasse und der Sonnenaufgang begrüßt mich, als ich gerade Potsdam hinter mir lasse. Ich sehe ein paar Windräder von vorn. Ein gutes Zeichen – es bedeutet Rückenwind. Das erste Drittel ist locker geschafft. Der Himmel inzwischen hängt tief und wird anthrazitfarben, Windböen schlagen mir entgegen. Der Regen nun waagerecht von vorn. Endlich: Mittagszeit und 30 frustrierende Kilometer später steht die Sonne wieder unschuldig am Himmel. Ich lasse meine Sachen trocknen und wärme mich mit einem Kaffee auf. Weiter geht’s nun an der Elbe entlang. Auf einer Elbfähre fachsimpeln ein paar andere Radler über ihre Heldentaten. „Wenn wir heute Abend in Wittenberge ankommen, haben wir sagenhafte 100 Kilometer geschafft!“ Ich nicke anerkennend und schweige. Alles andere würde nach Angeberei klingen. Abends in Hamburg warten meine Mädels schon mit einem Teller Nudeln auf mich. Den Beinen geht’s erstaunlich gut, nur der Rücken ist total verspannt. Auf den letzten Kilometern hatte mich eben mein Scheinwerfer im Stich gelassen. Konnte ja keiner ahnen, dass ich die Akkus beim Unwetter tagsüber halb leerfahren würde. Selbstverständlich ist das Licht in einem Tunnel ausgegangen. Nachts. In einem Tunnel! In einer fremden Stadt!!! Murphys Gesetz.

Warum gerade Hamburg? Hier ist gerade eine spannende Ausstellung zur Fahrradkultur und Geschichte. Na das passt doch perfekt! Nur die Mädels haben kein Bock drauf und gehen lieber in den Zoo. Ist mir recht. Jetzt kann ich in Ruhe durch die Ausstellung trödeln. Herrlich!

Entwarnung und gut zu wissen: So eine Strecke ist machbar. Die Angst vor dem großen Marathon schwindet. 1.000 Kilometer … 1.300 … 1.600 Kilometer. Bereifung ist neu. Kette, Ritzel und Kettenblatt auch. Aber was soll das denn jetzt? Der Steuersatz ist verschlissen. Mannnn … hört das denn nie auf? Egal, für den Marathon geht’s noch, obwohl es sich anfühlt, als würde der Lenker ständig ein bisschen einrasten. Nervig, aber nicht schlimm. Die Weserrunde läuft überraschend gut. Schwiegerpapa und ich schließen uns zwei anderen Radlern an. Gegenseitig motivieren wir uns zum Durchhalten. Nur an den Bergen verliert man sich zeitweise aus den Augen. Mit meiner einzigen Übersetzung bin ich bergauf schneller, als die anderen. Bergab trete ich wie im Hamsterrad ins Leere und kann mit den Gangschaltungen nicht mithalten. Am Ende des Tages haben wir Vier ein Durchschnittstempo von über 26 km/h auf dem Tacho. Für uns alle persönliche Bestleitung. Aber ganz ehrlich? Nicht noch einmal. Es reicht zu wissen, dass ich es kann. Noch mal beweisen muss ich es nicht. Lieber Schwiegervater: Ich danke dir für diese Abenteuer! Aber künftig darfst du dich solchen Herausforderungen allein stellen. Mir macht das Radfahren einfach zuviel Spaß, als dass ich mich dabei auch noch freiwillig Druck und Stress aussetze. Der Tacho wird wieder abgebaut und verschwindet in der Bastelkiste. Statistiken sind eher was für Profis oder Angeber. Jetzt fährt es sich entspannter.

Unterwegs mit dem Glückrad

Unterwegs mit dem Glückrad

1.600 Kilometer … 1.900 … 2.100 Kilometer. Der kaputte Steuersatz nervt. Was soll ich tun? Das Rad ist doch quasi ein Geschenk, aber kaputt ist nun mal kaputt. Der Generalimporteur zeigt sich überraschend kulant und schickt mir einen Steuersatz. Er legt sogar noch Kette und Ritzel bei, damit ich für künftigen Verschleiss gerüstet bin. Das ist echt fair! Aber wie gewonnen, so zerronnen. Mein Fahrradschrauber des Vertrauens zeigt mir das nächste Problem: der neue Steuersatz passt überhaupt nicht! Was nun? Mein Glücksrad steht halb zerlegt in seiner Werkstatt und wartet auf passende Teile. Mein stets zuverlässiger Wanderer muss wieder ran. Na egal, draussen wird es gerade Herbst und der Nebel macht die Straßen wieder glatt und feucht. Es wäre ohnehin schlauer, jetzt wieder von den schmalen Rennreifen zur Vernunft zurück zu kehren.

Bye Glücksrad, ich freu mich auf die nächste Saison mit dir. Die wird bestimmt nicht wieder so teuer. Aber versprechen kann ich es nicht.

DT

 





2 Kommentare »

  1. Dietmar Tannert — 20. Oktober 2014 @ 14:33

    Lieber Dirk,

    leider hatte ich gestern Deinen Beitrag bei „Die Radreporter“ noch nicht gelesen, sonst hätten wir lange drüber reden und philosophieren können.
    Genug Bier oder auch Rotwein war ja da und Zeit hätten wir auch genug gehabt.

    Ja, es war ein tolles Radjahr, sowohl für Dich als auch für mich.

    Du weißt ja, ich bin nicht der Schrauber und Bastler und nicht so ein Radästhet wie Du.
    Rad kaufen, ein paar nützliche Tools montieren, raufsetzten und losfahren, das war’s bisher bei mir.
    Der Radurlaub mit Antje entlang an Mosel und Saar und durch den Pfälzer Wald und Scharzwald war Genußradeln pur. Nur das Wetter hätte etwas besser sein können mit weniger Regen und im Schwarzwald mit wenigstens zweistelligen Temperaturen und etwas Sonne. Den Schluchsee haben wir fast nur im Nebel gesehen.
    Nach dem Urlaub folgten ein paar Wochen intensiver Vorbereitung auf die Weserrunde Anfang September. Immer mit Blick auf den Tacho und die Herzfrequenz habe ich mir die notwendige Kondition wirklich hart erarbeiten müssen. Ich war ebenso überrascht und erfreut wie Du, dass wir die über 300 KM mit einem 26er Schnitt gefahren sind. Die richtigen Cracks können über diese Durchschnittsgeschwindigkeit nur müde lächeln, aber ich habe davon nicht mal träumen dürfen. Die Bedingungen waren auch optimal, was das Wetter -kein Wind- und unsere Vierergruppe –solides gleichmäßiges Tempo- betraf, das soll unsere Leistung nicht schmälern, aber das trug zum Erfolg bei.
    Ich danke Dir für Deine Begleitung während der 300 KM und das gelegentliche Warten auf mich, wenn’s mal nicht so rund lief bei mir. Hättest genug Gelegenheiten gehabt, einen noch besseren Schnitt zu fahren. Bist schon ein verrückter und harter Hund mit Deinem Singlespeed, genannt „Glücksrad“.
    Ich habe ein paar wichtige Dinge gelernt an der Weser:
    -Bei 300 KM und längeren Strecken muss man schon mit mindestens einem Hänger klarkommen und sich durchbeißen können, auch wenn’s wehtut (an die Krämpfe im Oberschenkel bei KM 150 denke ich nicht gern).
    -Rechtzeitiges Essen und Trinken ist nach wie vor meine Schwäche. Deine Mahnungen diesbezüglich waren wichtig. In der Zukunft will ich überhaupt dem Thema Ernährung und Training mehr Aufmerksamkeit widmen. OK, auf Bier und Rotwein kann ich verzichten, aber gesunde Ernährung bei intensivem Training bedeutet mehr.
    -Die Angst vor langen Strecken ist dem Respekt davor gewichen. Im Tempo nicht übernehmen und nicht außerhalb der eigenen Möglichkeiten fahren ist ein Grundpfeiler des Erfolgs (auch zukünftiger).
    Bei zunehmender Länge der Strecke wird die Sache nämlich zunehmend auch im Kopf entschieden, vielleicht ausschließlich. Aber diese Grenze habe ich noch nicht erreicht.
    -Und: Wer 100 KM fahren kann, kann auch 200 KM fahren, wer 200 KM fahren kann, kann auch 300 fahren, wer 300 KM ….

    Ja und nun? Was folgt jetzt?

    Das war Antjes doppeldeutige Frage nach dem Marathon in Rinteln. Sie meinte sicher: „So jetzt ist aber Schluss.“ Ich hatte erstmal keine Meinung und winkte ab. Das fand ich schon 10 Minuten später merkwürdig von mir….
    Mein nächstes Abenteuer „Mit dem Rad nach Tallin“ ist schon seit über einem Jahr in der Planung und relativ weit fortgeschritten. Für die Feinplanung der Tagesabschnitte habe ich noch genügend Zeit, bevor es im Juni 2015 auf die Reise gehen soll. Antje versucht noch, Flugverbindungen nach Riga und Tallinn zu finden und die gemeinsame Rückreise über Helsinki zu organisieren, damit wir noch ein paar Tage gemeinsam Tallin, Estland und Helsinki entdecken können.
    In den vergangenen Wochen bin ich nicht mehr mit dem Rad gefahren, wir waren auch kaum zu Hause und irgendwann muss ich ja auch arbeiten. Aber ich habe auch bemerkt, dass nach der Weserrunde irgendwie die Luft raus war, nicht nur aus den Reifen. Es fehlte das Ziel, der Druck, der Anreiz sich zu quälen, was ich auf dem Rad ja gern tue.
    Ich habe aber inzwischen viele Berichte von Reiseradlern gelesen, die im Baltikum unterwegs waren und auch so ringsum interessante Berichte von Extremradlern aufgesaugt. Internet ist ja sooooo toll.

    Dabei entstand eine Idee, die aber noch reifen muss, bevor ich hier darüber sprechen möchte.
    Keine Angst, ich frage Dich nicht, ob Du mitmachst. Ich habe Deine Generalabsage gestern voller Respekt verstanden. Da ticken wir beide halt verschieden. Du brauchst keinen Zeit- und Kilometerdruck, ich suche ihn. Du willst einfach so losfahren, ohne Motivation auf geplante Leistungssteigerung geht’s bei mir nicht. Du baust den Tacho ab, ich programmiere mein Navi, fahre gegen mich selbst ein Rennen. Du befreist Dich von allen Statistiken, ich führe ein Trainingstagebuch. Ich tue das nicht, um damit anzugeben und ein Profi bin ich auch nicht. Suche mal eine Kategorie, die dazwischen liegt. Bitte.

    Wir hatten ja zwei schöne Touren zusammen in der Lausitz auf dem Froschradweg und an der Elbe und die beiden Marathons werden wir so schnell auch nicht vergessen. Vielen Dank für die vielen schönen gemeinsamen Stunden auf dem Rad.

    Vielleicht drehen wir im Frühjahr mal wieder ‘ne Trainingsrunde zusammen zum Hagelberg oder nach Wittenberg oder nach Luckenwalde oder nach … oder nach ….?

    Darauf freue ich mich wirklich.

    Bis dahin lass es rollen.
    Hals- und Beinbruch!

    Dietmar,
    Dein Schwiegervater

  2. Dirk — 20. Oktober 2014 @ 16:05

    Vielleicht eine kurze Erklärung – alles andere besprechen wir beim nächsten Tässchen Wein.

    Der Tacho, der Profi und der Angeber…

    Von uns beiden hab ich immer dich als den Profi gesehen (und ich wäre mehr als stolz, wenn ich in zwanzig Jahren auch nur die Hälfte deiner Kondition habe). Ohne deine großartigen Vorbereitungen – und ohne dein Navi – hätte ich mich auf jeder von unseren Touren hoffnungslos verfahren. Egal ob Marathon oder Radwanderung. Draufsetzen, Kopf ausschalten, losfahren, mal sehen, wo man abends ankommt – das ist eher meine Art. Und der Tacho an meinem Lenker verleitet mich laufend dazu, mit den Statistiken hier und da mal ein wenig zu prahlen.

    Ich freu mich noch auf viele weitere Kilometer und neue Zweirad-Abenteuer mit dir zusammen. Meinetwegen die ganze Route 66 oder bis zum Nordkap. Nur eben entspannt und nicht unter Wettkampfbedingungen.

    Allet jute – und wie heisst es so schön unter uns Radfahrer? Ach ja: Quäl dich, du Sau!
    Dirk

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